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Dresden

Polizeikontrollen am Dresdner Tor

Die Raststätte ist nur eine von 60 Stellen in Sachsen, an denen Lkw- und Busfahrer am Donnerstag besonders vorsichtig sein sollten.    

Ein Polizist an der A4-Raststätte Dresdner Tor
Ein Polizist an der A4-Raststätte Dresdner Tor © Tino Plunert

Mit rund 500 Beamten beteiligt sich die sächsische Polizei an der bundesweiten Verkehrsaktion "Brummis im Blick". Sie sind am Donnerstag an 60 Kontrollstellen bis zum Abend im Einsatz, teilte das Innenministerium mit. Vor allem Lastwagen und Busse stehen im Fokus der Kontrollen, besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten, der Ladungssicherung und auf technischen Mängeln.

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"Gerade im Transitland Sachsen ist die Überwachung des zunehmenden Schwerlast- und Güterverkehrs eine wichtige und komplexe Aufgabe der Polizei", sagte Innenminister Roland Wöller an der A4-Raststätte Dresdner Tor, wo sich der CDU-Politiker am Vormittag einen Überblick über den Einsatz verschaffte.

© Tino Plunert

Die Kontrollen scheinen bitter nötig zu sein, denn der Schwerlastverkehr nimmt kontinuierlich zu. Während noch vor zehn Jahren täglich rund 6.100 Lkw und Busse über sächsische Autobahnen rollten, seien es heute bereits mehr als 9.300, hieß es aus dem Innenministerium.

In den ersten sieben Monaten dieses Jahres führte die Polizei bereits 9.400 Fahrzeugkontrollen im Bereich des Schwerlastverkehrs durch – und stellte dabei exakt 5.264 Verstöße fest. Ein Großteil davon entfiel auf nicht beachtete Lenk- und Ruhezeiten, bei rund einem Drittel der Delikte ging es um technische Mängel. (SZ/mja mit dpa)

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