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Postkreuzung halb gesperrt

Bis Weihnachten kann nicht zum Obermarkt abgebogen werden.

© Jens Hoyer

Von Jens Hoyer

Görlitz – Immer eine Reise wert

Die Stadt Görlitz wird von vielen als „Perle an der Neiße“ oder „schönste Stadt Deutschlands“ bezeichnet. Warum? Das erfahren Sie hier.

Döbeln. Seit Dienstag gibt es noch eine Straßensperrung in Döbeln. Mancher Autofahrer, der das Sackgassenschild an der Kleinen Kirchgasse ignorierte, musste wenden, weil vor der Ampelkreuzung an der Post eine Absperrschranke steht. Der Verkehr aus Richtung Niederbrücke soll nach Darstellung der Stadtverwaltung nicht behindert werden. In der Praxis floss der Verkehr wegen der Linksabbieger in Richtung Obermarkt aber nicht immer so flüssig wie sonst. „Das ist am ersten Tag normal. Das wird sich einpegeln“, sagte Ordnungsamtschef Jürgen Müller. Die Grünphase sei schon maximal verlängert worden. Wegen der Fußgänger kann die Ampel aber nicht abgeschaltet werden.

Der Abwasserzweckverband Döbeln-Jahnatal und die Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft (DOWW) lassen in der Straße des Friedens im Zusammenhang mit dem Neubau der Muldenbrücke neue Leitungen verlegen. Erst einmal sei die Sperrung bis 21. Dezember beantragt, so der Wasserdienstleister Oewa auf Anfrage. Nach dem Auffräsen der Asphaltdecke werden die Abwasserleitungen auf 70 Meter Länge in der Straße verlegt und außerdem die Hausanschlüsse erneuert. Der AZV Döbeln-Jahnatal investiert insgesamt rund 300 000 Euro in dieses Vorhaben. Danach werden auch noch die Trinkwasserleitungen erneuert, die nach Angaben von Projektleiter Olaf Starke in einem schlechten Zustand sind. Es werden 220 Meter neue Kunststoffleitungen verlegt. Die DOWW investiert rund 180 000 Euro.