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Prager Investor zögert

Die Errichtung einer Multifunktionshalle im Industriegebiet Weinau ist aus unternehmensinternen Gründen des tschechischen Unternehmens Jisa weiter offen.

© Mario Heinke

Zittau. Das Unternehmen Jisa s.r.o. aus Prag hat sein Interesse im Industriegebiet Weinau eine Multifunktionshalle zu errichten, im Dezember bekräftigt. Das erklärte Wirtschaftsförderin Gloria Heymann auf Anfrage der SZ. Die Prager haben die Parzelle im Gewerbegebiet erworben, aber eine weitere Verzögerung angezeigt, da aus unternehmensinternen Gründen das Projekt derzeit nicht weiterentwickelt werden konnte, so Frau Heymann.

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Firmenchef Josef Jísa hatte im Dezember 2014 – gemeinsam mit Stadtrat Thomas Krusekopf (parteilos) – angekündigt 1,8 Millionen Euro im Gewerbegebiet zu investieren und eine 2 592 Quadratmeter große Multifunktionshalle zu errichten, weil in den Gewerbegebieten um Prag kein Platz mehr ist. Die ursprünglichen Pläne sahen den Produktionsbeginn im Jahre 2016 vor. Mindestens 25 Arbeitsplätze sollten in der Weinau entstehen. Außerdem erwarb der Investor ein Wohnhaus in der Gubenstraße. Jísa beschäftigt in Prag 120 Mitarbeiter, fertigt Fahrzeug-Spezialaufbauten – vom Polizei- oder Katastrophenschutzfahrzeug bis zur rollenden Edelstahlküche. Außerdem betreibt das Unternehmen einen Bosch-Dienst, einen Abschleppdienst und vermietet Fahrzeugflotten an Unternehmen, einschließlich aller Serviceleistungen, wie Wartung, Instandsetzung, Leasing und Finanzierung. (mh)