merken

Preis fürs Ostritzer Friedensfest

Ein sozialdemokratisches Magazin ehrt damit das Engagement gegen Rechts im April 2018 in der Neißestadt.

© Matthias Weber

Ostritz. Stellvertretend für alle Beteiligten des Ostritzer Friedensfestes in diesem Jahr nahm jetzt Bürgermeisterin Marion Prange (parteilos) in der Berliner Landesvertretung von Rheinland-Pfalz einen von vier „DEMO-Kommunalfüchsen“ entgegen. Der Kommunalfuchs ist eine Auszeichnung für besondere kommunalpolitische Leistungen und wird vom sozialdemokratischen Magazin für Kommunalpolitik „DEMO“ vergeben. Mit dem Ostritzer Friedensfest haben die Bürger in der sächsischen Region ein klares Zeichen gesetzt, als Nazis im April ein „SS-Festival“ veranstalteten, heißt es in der Begründung für den Preis. „Die Botschaft der Rechten sollte sein: Das ist unser Land, hier hält uns keiner auf“, sagte Alexander Handschuh vom Deutschen Städte- und Gemeindebund in seiner Laudatio. „In Ostritz hat man ihnen gezeigt, dass sie sich gewaltig irren“, meint er. Rückenwind erhielt das Ostritzer Friedensfest durch eine „Oberlausitzer Erklärung“. Mit ihr stellten sich 40 Bürgermeister klar gegen die Vereinnahmung ihrer Region durch Rechtsextreme. Auch Vereine, Stiftungen, Kirchen und Initiativen beteiligten sich an dem Friedensfest. Die anderen drei DEMO-Kommunalfüchse gingen nach Wien, Lübeck und in den Landkreis Südliche Weinstraße. (SZ/hg)

Wer den Pfennig nicht ehrt

und sich nicht im Paragrafendschungel zurechtfindet, ist schnell arm dran. Tipps und Tricks rund um Geld, Sparen und juristische Fallstricke gibt es hier zu finden.