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Preise für Nahrung steigen schneller als Inflation

Konsumenten in Deutschland mussten im Jahr 2014 für Lebensmittel 11,5 Prozent mehr bezahlen als im Jahr 2010. Aber zumindest ein leichte Entwarnung kann gegeben werden.

© dpa (Symbolfoto)

Wiesbaden. Die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel sind in den vergangenen Jahren deutlich schneller gestiegen als die Inflation insgesamt.

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Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden anlässlich der Grünen Woche in Berlin (bis 25. Januar) mitteilte, mussten Konsumenten in Deutschland 2014 für Lebensmittel 11,5 Prozent mehr bezahlen als 2010. Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen in diesem Zeitraum hingegen nur um 6,6 Prozent.

Gegenüber 2010 mussten die Verbraucher im vergangenen Jahr vor allem für Molkereiprodukte (plus 19,5 Prozent), Obst (plus 16,8) sowie Speisefette und -öle (plus 15,1) deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Nach den Angaben verteuerten sich Nahrungsmittel auf Verbraucherebene insbesondere in den Jahren 2012 und 2013 überdurchschnittlich. Seither hat sich der Preisauftrieb auch für Obst, Fleisch und Gemüse abgeschwächt.

2014 stiegen die Nahrungsmittelpreise nur noch geringfügig stärker als die Verbraucherpreise insgesamt: Während die Jahresteuerung auf 0,9 Prozent zurückging, wurden Nahrungsmittel um 1,0 Prozent teurer. Dabei verteuerten sich allerdings Molkereiprodukte (plus 7,9 Prozent) spürbar, während Gemüse (minus 3,4 Prozent) und Obst (minus 0,2 Prozent) günstiger wurden. Die Preise für Fleisch und Fleischwaren veränderten sich auf Jahressicht nicht. (dpa)

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