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Hoyerswerda

Premiere am Besucherbergwerk F 60

Am Sonntag, den 15. September, geht es in Lichterfeld erstmals über die olympische Distanz.

Bereit für die Premiere: Die Mitglieder des Triathlon-Teams Senftenberg e. V. organisieren erstmals einen Wettkampf am Besucherbergwerk F60.
Bereit für die Premiere: Die Mitglieder des Triathlon-Teams Senftenberg e. V. organisieren erstmals einen Wettkampf am Besucherbergwerk F60. © Foto: M. Priebe

Lichterfeld. Am 15. September startet erstmals ein Triathlon-Wettkampf am Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld. Die Organisation hat der Verein Triathlon-Team Senftenberg e. V. übernommen, der seit über 30 Jahren auch den Koschenberg-Triathlon am Senftenberger See ausrichtet. Im Unterschied zu dieser sogenannten Sprintdistanz geht es zum Saisonausklang über die volle olympische Triathlon-Strecke mit 1,5 km Schwimmen im neuen Bergheider See, 40 km Radfahren auf gesperrten Straßen im Umland und 10 km Laufen vor der Kulisse der F 60 Förderbrücke.

Die Anmeldung ist im Internet über www.f60triathlon.de zu erreichen. Die Startgebühr beträgt mindestens 50 Euro pro Einzelstarter oder 75 Euro für eine Staffel. Bei diesem vor allem bei Einsteigern und Firmen beliebten Team-Wettkampf treten drei Sportler gemeinsam an, von denen einer schwimmt, einer Fahrrad fährt und einer läuft. Üblich sind Rennräder, aber auch Starts mit sportlichen Tourenrädern sind möglich. Laut Wettkampfordnung der Deutschen Triathlon Union sind Fahrradhelme Pflicht. Für die unter der F60 sonst vorgeschriebenen Schutzhelme gibt es jedoch eine Ausnahmegenehmigung, denn sonst wären die Läufer wohl erstmals bei einem Triathlon mit Kopfschutz unterwegs gewesen. Zieleinlauf ist direkt im Besucherbergwerk, von dem die Triathleten ebenso tatkräftig unterstützt werden wie von zahlreichen Sponsoren. Sie ermöglichten unter anderem den Bau einer mobilen Wechselzone mit Radständern für bis zu 500 Teilnehmer, die in den nächsten Jahren immer im September hier erwartet werden.

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Bei Triathleten hat die gigantische Kulisse aus Stahl eine besondere emotionale Wirkung, denn der Ausdauerdreikampf verdankt seine Beliebtheit dem Mythos Ironman Hawaii. Dort werden alljährlich die Weltmeisterschaften auf der Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Rad, 42 km Laufen) ausgetragen. Während dort jedoch nur Lava-Wüsten und Geröll den Rahmen bilden, wird bei der Lausitzer Triathlon-Premiere schon der Schwimmausstieg zur Besonderheit. Nirgendwo dürfte die Orientierung vom Wasser her leichter fallen als unter dem Stahlkoloss von Lichterfeld. Nicht zuletzt deshalb hatten Vereinsmitglieder schon vor zehn Jahren gesagt: „Hier muss ein Triathlon her“. Nur war da noch gar kein Wasser im Bergheider See.

Siegchancen wird sich ein erfolgreicher Athlet aus Göttingen ausrechnen. Hendrik Becker wurde erst vor wenigen Wochen Europameister auf der Kurzdistanz in der Altersklasse 30-35. Zu seinen Kontrahenten gehören mehr als 100 angemeldete Triathleten aus ganz Deutschland, darunter Frauen und Männer aus Cottbus, Berlin, Dresden und sogar aus Australien. Als 100. Starterin meldete sich die australische Cellistin Louise McKay an. (red/hl)

www.f60triathlon.de