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Prestigeerfolg für RB Leipzig

Bislang wurde RB Leipzig auf seinen Hauptgeldgeber Red Bull reduziert. Nun hat der Fußball-Zweitligist mit Porsche und VW zwei namhafte Partner gewonnen.

© dpa

Leipzig. Prestigeerfolg für Fußball-Zweitligist RasenBallsport Leipzig: Der ambitionierte Aufsteiger hat mit Volkswagen und Porsche zwei hochkarätige Partner gewonnen. Die beiden Fahrzeughersteller schlossen einen Sponsorvertrag über vier Jahre mit RB Leipzig ab. „Wir sind uns sicher, dass der Weg von Leipzig in die Bundesliga führen wird, und froh, dass wir schon dabei sind, bevor es richtig los geht“, sagte Christian Heubner, Leiter der Sportkommunikation bei Volkswagen, am Montag auf einer Pressekonferenz in Leipzig.

Der VW-Konzern engagiert sich bereits bundesweit im Fußball als offizieller Partner des DFB-Pokals und in der 1. und 2. Bundesliga bei den Vereinen VfL Wolfsburg, Werder Bremen, Schalke 04 und 1860 München. „Bei uns gab es aus strategischer und geografischer Sicht im Osten der Republik noch einen weißen Fleck. Uns fehlte hier ein Partner im Bundesliga-Geschäft. Da sehen wir mit RB Leipzig wirklich großes Potenzial“, sagte Heubner.

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Volkswagen unterstützt bislang den Drittligisten Chemnitzer FC und Regionalligisten FSV Zwickau an zwei sächsischen Standorten mit VW-Werken. Mit RB Leipzig ist man nun auch höherklassig im Osten präsent. „Wir werden da all unsere Kraft reinlegen, gerade auch beim Imagetransfer, aktiv und proaktiv mitzuarbeiten“, sagte Heubner zum umstrittenen Fußball-Projekt des Brauseherstellers Red Bull, das bundesweit nicht sonderlich beliebt ist.

Porsche will unter dem Motto „Turbo für Talente“ vor allem den Jugend- und Breitensport unterstützen, in Leipzig das bis zum nächsten Sommer entstehende Nachwuchsleistungszentrum. „Wir sind stolz darauf, als noch sehr junger Verein, dass wir jetzt solche zwei starken strategischen Partner gewinnen konnten“, sagte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick. Bislang war Audi - ebenfalls Teil des VW-Konzern - Autopartner des Clubs. Wie hoch das finanzielle Engagement aussieht, wollten die neuen Sponsoren nicht bekanntgeben.

RB Leipzig wird 38 Fahrzeuge aus dem Volkswagen-Fuhrpark sowie zwei Porsche für die Geschäftsstelle bekommen. Die Fahrzeuge sollen nach Alter der Spieler gestaffelt vergeben werden. „Die Jüngsten fangen bei uns klein an“, sagte Rangnick, „auf Schalke und in Stuttgart habe ich 19- und 20-Jährige erlebt, die sich gleich im oberen Segment bedient haben. Das wollen wir nicht und würde ich meinem Sohn auch nicht gestatten.“ (dpa)