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Dresden

Probebetrieb für das neue Paul Rackwitz

Die ersten Gäste haben schon an den Biertischen im Großen Garten Platz genommen. Offizieller Start ist aber erst später. 

Die Genehmigung ist da, das Wetter passt und die ersten Gäste kommen. Das neue Paul Rackwitz sucht aber noch Personal zur Verstärkung. © Christian Juppe

Es gibt ihn wieder: Den gemischten Gartensalat mit Ziegenkäse im Nussmantel. Im alten Paul Rackwitz am Plauenschen Ring war er der absolute Renner. 40 Kilogramm Ziegenkäse sind dort in der Woche über die Holztheke gewandert. Nun wird sich zeigen, ob das in der neuen Sommerwirtschaft Paul Rackwitz im Großen Garten auch so sein wird. Mitte der Woche haben die Brüder Ralph und Rastislav Krause in ihrem neuen Biergarten mit dem Probebetrieb begonnen. Jeden Tag sind seitdem neue Gerichte hinzugekommen. Die Brüder setzen auf Selbstgemachtes: Der Kartoffel-Gurkensalat, der Kesselgulasch und das saftige Schweinefleisch Pulled Pork entstehen in der eigenen Küche.

Fast zehn Jahre sind seit der Ausschreibung des kleinen Häuschens durch den Vorbesitzer, den Freistaat Sachsen, bis zur Eröffnung vergangen. Rund 500.000 Euro haben die Brüder in die originalgetreue Sanierung sowie den flachen Küchenanbau investiert. 

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Vom Mut, nicht wegzusehen.  

Joachim Gauck erinnert zum 30-jährigen Jubiläum an den Beginn der Wende in der DDR. 

Innen ist Platz für bis zu 30 Personen. Durch die alten Möbel aus dem Ex-Rackwitz kommen bei den Gästen Erinnerungen auf.  © Christian Juppe

Offizieller Start mit komplettem Angebot wird kommenden Donnerstag sein. Doch die treuesten Begleiter des alten Paul Rackwitz haben schon ihr erstes Bier in der Sonne genossen. Das Rauschen des Autoverkehrs an der Stübelallee ist durch eine große Mauer gut abgeschirmt. Deutlicher hören die Gäste das Vogelgezwitscher und das Plätschern des kleinen Brunnens. Eingepflanzte Kräuter und Gräser in Kombination mit den Tischen und anderen Elementen aus Holz sorgen für eine Atmosphäre, die zum Park passt. Das Haus ist bisher schlicht eingerichtet. Eine Tafel, bestehend aus den Holzstühlen und -tischen des alten Rackwitz bietet Platz für rund 30 Personen und kann für Feiern gemietet werden. Historische Fotos sollen die Wände in nächster Zeit noch schmücken.

Das alte Häuschen wurde originalgetreu saniert.  © Christian Juppe
Osterüberraschung