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Freital

Probedurchgang für Schlammschlacht

Matsch, Wasser und ein Seil: Einige Mutige übten schon mal für Freitals krassesten Crosslauf.

Kleine Trainingseinheit: Nicole Straube startet mit ihren Kollegen beim Cross de Luxe und testete schon mal den „Klammeraffen“.
Kleine Trainingseinheit: Nicole Straube startet mit ihren Kollegen beim Cross de Luxe und testete schon mal den „Klammeraffen“. © Andreas Weihs

Der Teich liegt versteckt im Unterholz. Brennnesseln säumen die Ufer, Mücken und andere Plagegeister schwirren heran. „Igitt“, sagt Nicole Straube und greift dennoch beherzt zum Seil. Bis zum anderen Ufer sind es etwa sieben Meter. Es gibt nur diesen einen Weg. Straube zieht sich hoch, schwingt die Beine über das Seil und gibt alles. Das Ziel ist, nicht ins Wasser zu fallen.

„Klammeraffe“, nennt sich diese Station, die am 25. August Teil des Cross de Luxe sein wird. Das Hangeln übers Wasser dürfte für einige Teilnehmer mit einem unfreiwilligen Bad enden. Das Gewässer, an seiner tiefsten Stelle 1,30 Meter tief, liegt in einer Senke hinter dem Rittergut Eckersdorf. Hier verläuft der Rückweg der insgesamt acht Kilometer langen Schleife in Richtung Freizeitzentrum Hains.

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Der Cross de Luxe ist eine Erfindung von Henrik Wahlstadt und seinen Mitstreitern des Vereins Sportfreunde Neuseenland. Die Sportfreunde haben sich auf die Veranstaltungen von Breitensportwettkämpfen, unter anderem Radrennen und Wandertage, spezialisiert. „Wir wollten aber nicht die 100. Laufveranstaltung auf die Beine stellen. Deshalb suchten wir nach einem besonderen Format und entwickelten den Cross de Luxe“, erzählt Wahlstadt. 2010 veranstalteten sie erstmals im Raum Leipzig den schlammigen Hindernislauf.

Auf dem Weg zum Ziel passieren die Läufer Strohballen, Matschbecken, Kletternetze, Wasserfälle. Insgesamt gibt es 23 Hindernisse. Gut 2.000 Sportler wollen sich der Herausforderung stellen. Auch Nicole Straube, die mit ihren Kollegen der Umweltdienste Becker an den Start geht. „Wir waren voriges Jahr dabei, es hat riesigen Spaß gemacht.“ Die Generalprobe hat sie bestanden: Nur ein Fuß ist bei der Landung auf der anderen Seite etwas nass geworden.

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