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Dynamos Kapitän fliegt nicht nach Spanien

Marco Hartmann verpasst das Trainingslager. Auch Probespieler Joy-Lance Mickels verletzt sich und bekommt deshalb keinen Vertrag.

Der Kapitän muss in Dresden bleiben. Marco Hartmann fällt aus - mal wieder.
Der Kapitän muss in Dresden bleiben. Marco Hartmann fällt aus - mal wieder. © Sven Ellger

Dresden. Marco Hartmann und sein Verletzungspech - Dynamos Kapitän wird es offenbar überhaupt nicht mehr los. Nun verpasst der 31-Jährige auch das Trainingslager in Spanien, in das die Mannschaft am Sonntagmorgen aufbricht. Laut Pressemitteilung des Vereins zog sich Hartmann einen Muskelfaserrisses in der rechten Wade zu, zudem plagt er sich mit einem bakteriellen Infekt herum. Ein Flug nach Andalusien macht unter diesen Vorzeichen keinen Sinn. In der kommenden Woche unterzieht sich der Defensivspieler einer Kontrolluntersuchungen in Dresden. In dieser Zweitliga-Saison stand er aufgrund von Verletzungen erst fünf Mal auf dem Platz, auch davor fiel er immer wieder aus.

Joy-Lance Mickels hatte sich das ebenfalls anders vorgestellt: Dynamos Probespieler  hat beim 1:0-Sieg der Schwarz-Gelben im Testspiel gegen den FSV Zwickau zwar durchaus überzeugen können. Dennoch hat sich die Verpflichtung nach der Partie erledigt. Denn wie der MDR berichtet, zog sich der 25-Jährige während seines 45 Minuten währenden Einsatzes einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Der Verein bestätigte die Verletzung wenig später. 

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Die Diagnose nahm den Verantwortlichen um Sportgeschäftsführer Ralf Minge und Trainer Markus Kauczinski die Entscheidung ab, ob Mickels am Sonntag mit ins Trainingslager im spanischen Mijas reist. „Lance hat in den vergangenen Tagen einen guten Eindruck bei uns hinterlassen", erklärte Dynamos Cheftrainer Markus Kauczinski, "aber aufgrund der Verletzung brauchen wir vorerst nicht ernsthaft über eine Verpflichtung des Spielers nachdenken. Für seinen Heilungsprozess und den weiteren Weg wünschen wir ihm aber natürlich alles erdenklich Gute. Wir werden ihn im Auge behalten.“

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Co-Trainer Heiko Scholz, der Mickels von seinem Engagement beim Regionalligisten Wacker Nordhausen kennt, hat gegenüber der MDR-Sendung Sport im Osten gesagt,  es sei "für den Jungen echt das Beschissenste, was passieren konnte. Das tut mir total leid für ihn." Die Verletzung habe er sich "in seiner letzten Aktion" ohne Fremdeinwirkung zugezogen. (SZ)

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