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Bautzen

Problem-Blitzer warten auf Update

Sechs Radarfallen im Kreis nutzen eine umstrittene Technik. Eine neue Software soll helfen.

Auch in Radeberg wird noch mit umstrittener Technik geblitzt.
Auch in Radeberg wird noch mit umstrittener Technik geblitzt. © Thorsten Eckert

Bautzen. Die Blitzer im Landkreis Bautzen wurden noch nicht umgerüstet. Das bestätigt das Landratsamt. Noch immer kommt bei den stationären Radarfallen in Maukendorf, Göda, Putzkau, Ottendorf-Okrilla und Radeberg und bei einem mobilen Blitzgerät des Landratsamtes der Traffistar S 350 zum Einsatz. 

Temposünderfotos aus diesem Blitzergerät hat der Verfassungsgerichtshof des Saarlandes für nicht verwertbar erklärt. Begründet wurde das Urteil damit, dass das Messgerät keine Rohdaten speichert. Nach Auffassung des Gerichtes ist es somit für Betroffene unmöglich, eine Fehlmessung nachzuweisen. Im Saarland darf die Technik aktuell nicht mehr verwendet werden, in anderen Bundesländern aber schon. Für alle Geräte kündigte der Hersteller Jenoptik aber ein Software-Update an, das noch im Juli erfolgen sollte. Doch das verzögert sich. Der Hersteller will nun keine Umrüstung vornehmen, sondern eine neue Software entwickeln. Im dritten Quartal soll es soweit sein. (SZ/mho)

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