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Problemstrecke Gottesacker

Weil er intensiv als Umleitungsstrecke genutzt wird, ist der Weg für Fußgänger und Radfahrer gefährlich. Doch auch für Autos wird es problematisch.

© Norbert Millauer

Radebeul. Am Gottesacker – Ausweichweg wegen der gesperrten Kötzschenbrodaer Straße – herrscht oft höllischer Gegenverkehr, brenzlig für Fußgänger und Radler, sagte Heinz-Jürgen Thiessen, Bürgerforum/Grüne, im Stadtentwicklungsausschuss. Im Winter könnte das noch schlimmer werden. Was sich da tun lässt, wollte er wissen.

Der Gottesacker ist nicht regulär als Umleitung vorgesehen, so Baubürgermeister Jörg Müller. Ingolf Zill von der Radebeuler Verkehrsbehörde bestätigte, dass dort trotzdem viele Fremde entlangfahren, obwohl die Strecke eigentlich nur für Anwohner gedacht ist und für Anlieger wie für Friedhofsbesucher und diejenigen, die in die Kindereinrichtung oder den Gewerbebetrieb wollen. In deren Interesse könne der Weg nicht mit Hindernissen verschlossen werden. Mancher sei wirklich zu schnell, auch die Radler könnten etwas zur Seite fahren, dann wäre es ungefährlicher.

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Eva Oehmichen, Bürgerforum/Grüne: Die Straße ist so schlecht, dass die Radfahrer nur so fahren können, wie sie es jetzt tun. Die Stadträtin wundert sich, dass noch nichts passiert ist. Wolfgang Jacobi, CDU, bemängelt, dass die Ordnungsmaßnahmen nicht durchgesetzt werden. Und Thomas Große, CDU, erklärte, dass die heimliche Umleitung bald Geschichte sein wird. Gerade seien ein Mercedes in ein Loch gerutscht und eine ältere Dame auf dem Rad in einer Pfütze gelandet. Wenn nicht abgesperrt wird, dann sollte doch zumindest für Fußgänger und Radfahrer Schotter auf die Straße kommen. Die Verwaltung wird sich darum kümmern, sagte Jörg Müller. (SZ/IL)