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Bautzen

Projekt soll Schätze der Oberlausitz zeigen

Das archäologische Kulturerbe im deutsch-polnischen Grenzgebiet steht im Mittelpunkt. Auch das Bautzener Museum macht mit.

Die Oberlausitz ist reich an archäologischen Fundstücken. Regelmäßig sind sie im Bautzener Museum zu sehen.
Die Oberlausitz ist reich an archäologischen Fundstücken. Regelmäßig sind sie im Bautzener Museum zu sehen. © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Ein neues Projekt unter dem Titel „1 000 Jahre Oberlausitz – Menschen, Burgen, Städte“ widmet sich der Geschichte der Oberlausitz. Das teilt Sachsens Landesamt für Archäologie mit. Mehrsprachige Ausstellungen, Workshops und Führungen sollen das archäologische Kulturerbe der Oberlausitz im deutsch-polnischen Grenzgebiet wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Sie widmen sich dabei unter anderem dem Frieden von Bautzen im Jahr 1018, dem Sechsstädtebund und der Zeit der napoleonischen Kriege mit dem Gefecht am Bober 1813.

Das Projekt unter Leitung des Landesamtes für Archäologie hat ein Budget von knapp 1,5 Millionen Euro und wird von der EU gefördert. Es ist auf eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren ausgelegt. Als Partner beteiligen sich unter anderem das Bautzener Museum, die Stadt Zittau, die Naturwissenschaftliche Universität Breslau und das Keramikmuseum Bunzlau. (SZ)

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