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Dresden

Promenade im Juni fertig

Im ersten Abschnitt des westlichen Teils am Postplatz werden die letzten Arbeiten ausgeführt.

Die Arbeiten am westlichen Abschnitt des Promenadenrings sind weit fortgeschritten. Ab Juni sollen Fußgänger südlich des Postplatzes flanieren können. © Foto: SZ/Peter Hilbert

Dresden soll eine Promenade rings um die Altstadt bekommen. Der erste kleine Abschnitt zwischen See- und Wallstraße wurde 2002 gestaltet. Im April 2018 hatten die Arbeiten am westlichen Abschnitt zwischen der Annenstraße und dem Dippoldiswalder Platz begonnen. Dieses erste,  rund 340 Meter lange Stück der westlichen Promenade soll im kommenden Monat fertig werden. Das teilte Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) am Mittwoch bei einem Vor-Ort-Termin mit. Ab Juni können Passanten dort flanieren, die Stadt erleben, schwatzen und sich erholen, sagte sie. Vor der langen Häuserzeile ist ein 3,5 Meter breiter Weg angelegt worden. Bis zur nächsten Woche bekommt er noch eine beige Kunstharzbeschichtung, deren Oberfläche mit Natursteinsplitt aufgeraut wird. 

Die vorhandene Lindenreihe wurde ein Stück in Richtung Marienstraße versetzt, um Platz für die neue Promenade zu schaffen. Auf der einen Seite des neuen Weges lädt eine Sitzmauer zum Verweilen ein. Gegenüber haben Landschaftsgärtner ein Band mit Stauden, Gräsern, Gehölzen und 14 Bänken gestaltet. Auf der Freifläche vor der ausgebauten einstigen Oberpostdirektion wird noch Rasen angesät. Dorthin ist auch die Panzerkette der Künstlerin Heidemarie Dressel versetzt worden. Mit einem Sandsteinband wurden auch die Konturen der einstigen Festungsbastion Saturn nachgestaltet. 

Ab kommendem Monat bis zum Jahresende wird der Dippoldiswalder Platz gestaltet. Dort werden die Bauleute den Schalenbrunnen von Leoni Wirth wieder aufstellen, der sich bis 2004 auf der Prager Straße befand. Bis 2020 wird die Promenade am nördlichen Postplatz  vor dem Schauspielhaus gestaltet, 2021 das letzte Stück zwischen der Freiberger und der Annenstraße.  Die Stadt investiert dafür rund 5,2 Millionen Euro. Möglich wurde das durch Fördermittel von Bund und Freistaat.