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Prozess gegen Autohändler geplatzt

Richterin, Schöffen, Staatsanwalt, Verteidiger, Zeugen – alle waren pünktlich da, nur er kam nicht: Marcel K. Gegen den Mann, der in Wilsdruff einen Autohandel betrieb, sollte gestern vor dem Dippoldiswalder Amtsgericht Anklage erhoben werden.

Richterin, Schöffen, Staatsanwalt, Verteidiger, Zeugen – alle waren pünktlich da, nur er kam nicht: Marcel K. Gegen den Mann, der in Wilsdruff einen Autohandel betrieb, sollte gestern vor dem Dippoldiswalder Amtsgericht Anklage erhoben werden. Es ging um Betrug in mehreren Fällen.

K., der mit Gebrauchtwagen handelte, soll Autos in Kommission genommen und weiterveräußert haben, ohne die vereinbarte Summe zu zahlen. Auch sollen eingelagerte Reifen unterschlagen worden sein. Hinzu kamen Anzeigen wegen Fahrens ohne Kfz-Versicherung und einer falschen eidesstattlichen Erklärung. Zu dem Prozess waren zwölf Zeugen und Geschädigte geladen. Nachdem der Angeklagte nicht erschienen war und auch der Verteidiger nicht wusste, wo sein Mandant steckt, entschied sich Richterin Daniela Höllrich-Wirth, die Polizei einzuschalten.

Eines der besten Autohäuser in Deutschland

Dresden braucht starke und innovative Unternehmen, wie das Autohaus Dresden. Der Opelhändler ist seit über 25 Jahren tief mit der Region verwurzelt.

Doch die Beamten konnten K. an seiner Dresdner Wohnadresse nicht ausfindig machen. Der Prozess wurde daraufhin abgebrochen, in Kürze wird ein neuer Termin festgelegt. Dann dürfte es für das Amtsgericht etwas einfacher sein, den Autohändler zur Verhandlung heranzuholen: Der Mann wurde bereits wegen anderer Vergehen angeklagt, unter anderem vor dem Amtsgericht Meißen, und soll ab heute eine Haftstrafe antreten. (hey)