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Prozess gegen mutmaßlichen Messerstecher

Der 25 Jahre alte Rumäne soll einen Mann vor dem Staupitzbad angestochen haben. Ein Psychiater kommt auch zu Wort.

© Symbolfoto: dpa

Von Jens Hoyer

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Döbeln/Chemnitz. Am Amtsgericht Chemnitz ist der Prozess gegen einen 25 Jahre alten Rumänen fortgesetzt worden, der am 22. Januar vergangenen Jahres vor dem Staupitzbad einen anderen Mann mit einem Messerstich schwer verletzt haben soll. Prozessauftakt war schon im Oktober vorigen Jahres. Damals stellte der Verteidiger des Angeklagten den Antrag, seinen Mandanten psychiatrisch zu begutachten. Das sei inzwischen geschehen, so Birgit Feuring, Sprecherin des Amtsgerichts Chemnitz. In der Verhandlung hat der Angeklagte, der seit seiner Kindheit in Döbeln lebt, den Konsum der Droge Crystal eingeräumt. Derzeit befindet er sich in Untersuchungshaft.

Am Tattag soll der mutmaßliche Täter gegen 3 Uhr vor der Diskothek Staupitzbad bei einer Auseinandersetzung einem damals 22 Jahre alten Mann ein Messer in den Rücken gestochen haben. „Da das Messer nicht ganz in den Körper eindrang, wurden keine Organe verletzt, der Geschädigte erlitt eine Stichwunde, welche im Krankenhaus behandelt werden musste. Kurz nach diesem Vorfall soll ein weiterer Zeuge durch einen Messerstich auf ähnliche Weise verletzt worden sein“, so Birgit Feuring. Für die Verhandlung sind zwei weitere Tage im April und Mai angesetzt.