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Pumpverbot! Landkreis dreht das Wasser ab

Wenig Regen, extreme Dürre, Zuflüsse drohen auszutrocknen - die Region Görlitz leider unter Niedrigwasser. Nun wird gehandelt.

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Die Peterskirche und die Häuser an der Hotherstraße spiegeln sich im Niedrigwasser der Neiße.
Die Peterskirche und die Häuser an der Hotherstraße spiegeln sich im Niedrigwasser der Neiße. © nikolaischmidt.de/Archiv

Der Landkreis Görlitz verbietet Eigentümern und Anliegern oberirdischer Gewässer ab sofort, Wasser zum Eigenverbrauch abzupumpen. Dafür hat er eine Allgemeinverfügung erlassen, die bis 30. September gilt.

Grund sind niedrige Wasserstände, bedingt durch die extreme Dürre 2019 und den bisher mangelnden Regen dieses Jahr. "Eine Änderung der Situation sei gegenwärtig nicht absehbar, teilt der Landkreis mit. Bestimmungen gelten auch für alle, die mit Erlaubnis Wasser zum Beregnen entnehmen. Diese beinhalten Einschränkungen in Situationen wie diesen, um einen Mindestwasserabfluss im Gewässer sicherzustellen.

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Vom Verbot ausgenommen sind gewerblich arbeitende Gärtnerei- und Landschaftsbaubetriebe sowie Wasserentnahmen zum Zwecke der Viehtränke. Das Schöpfen per Hand ist weiter erlaubt.


Auf der Internetseite des Landeshochwasserzentrums können Wasserstände und Durchflüsse abgelesen werden. Alle Gewässer mit Niedrigwasser sind mit braunen Punkten dargestellt. "Besonders in den kleineren Zuflüssen bestehen kritische Situationen bis zum Austrocknen der Quellgebiete", so der Landkreis. (SZ)

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