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Putziger Entennachwuchs in Walddorf

Das Pärchen auf dem Kirchteich hat wieder gebrütet. Mittlerweile sind Mutter und Küken auf Wanderschaft.

© privat

Von Romy Altmann-Kühr

Sie sind jedes Jahr eine kleine Attraktion im Dorf: die Entenfamilie auf dem Walddorfer Kirchteich. Ein Entenpärchen hat dort sein Häuschen. Das Entenhaus stellt die Gemeinde bereit, repariert und pflegt es regelmäßig. „Ein bis zwei Mal im Jahr brüten die Enten hier“, erzählt Viola Streubel von der Kirchgemeinde. Dann kommen viele Familien zum Füttern oder einfach, um sich an den putzigen Federknäueln zu erfreuen, die auf dem Kirchteich erste Schwimmübungen unternehmen. Besucher der Kirche, die als Radwegekirche direkt am Spreeradweg liegt, erfreuen sich ebenfalls gern während einer Radel-Pause an dem netten Naturschauspiel.

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Jetzt hatten die Walddorfer Enten wieder Nachwuchs. „Auch Kindergartengruppen waren sonst immer gern hier und haben die Enten beobachtet“, erzählt Frau Streubel. Der Walddorfer Kindergarten „Märchenwald“ liegt ganz in der Nähe von Kirche und Kirchteich. In diesem Sommer kommen die Kita-Kinder aber nicht zur Entenbeobachtung. Die Kita ist derzeit für ein paar Monate ausgelagert, weil die Einrichtung umgebaut wird.

Zehn junge Enten haben die Walddorfer in diesem Jahr auf dem Kirchteich gezählt. Inzwischen sind nur noch drei Jungtiere regelmäßig auf dem angestammten Gewässer vor dem Gotteshaus zu beobachten. Die Mutter und die restlichen Küken sind verschwunden. Einwohner wollen die Vogelfamilie durchs Dorf spazierend gesehen haben. „Vielleicht sind sie zum Jägerteich weiter gewandert“, vermutet Frau Streubel von der Kirchgemeinde. Das käme öfter vor, dass die Entenfamilie auf Wanderschaft geht. Schließlich gibt es etliche idyllische Fleckchen am Wasser in Walddorf. Oft sei es aber auch so, dass die Küken leider nicht alle überleben, weiß die Walddorferin. Oft werden sie zum Futter für andere Tiere – so will es die Natur.

Den Winter verbringen die Elterntiere meist am Landwasser, weil der fließende Bach als letztes zufriert. Im Frühjahr kehren sie dann zur Brut und Aufzucht der Jungtiere regelmäßig an den Kirchteich zu ihrem schmucken Entenhaus zurück. Das Häuschen holt die Gemeinde über den Winter in der Regel vom Kirchteich, damit es keinen Schaden nimmt. Und die Wintermonate werden dann von den Gemeindearbeitern genutzt, um das Entenhaus zu reparieren – damit es im kommenden Frühjahr dann wieder neuem Entennachwuchs Schutz bieten kann.