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Quotenpüppchen oder Lego-Revolution?

Statt Plastepuppen im Glitzerfummel gibt es bei Lego neuerdings Powerfrauen - im Forscherinnen-Set mit Chemikerin, Astronomin und Paläontologin.

Na hallo, wer ist das denn? Statt Plastepuppen im Glitzerfummel gibt es bei Lego neuerdings Powerfrauen – im Forscherinnen-Set mit Chemikerin, Astronomin und Paläontologin. Da reibt sich das verspielte Mädchen doch die Augen. Und die Jungen erst. Bislang waren die richtig coolen Spiele-Sets nämlich mit männlichen Figuren besetzt. Nun sind freilich im Labor nicht die wilden Abenteuer zu erleben. Aber immerhin – 111 Jahre nachdem der erste Nobelpreis an eine Frau vergeben wurde, entdeckt auch die Legowelt, dass Mädchen nicht nur vom Prinzessinen-Dasein träumen. Zu verdanken ist die Legoneuerung einem Lego-Fan, der auf der unternehmensinternen Ideen-Seite die Vielfalt der Lego-Berufe anregte. Die schafften es nun in die Spielzeugläden – für 19,99 Euro pro Set. Ob die Neuen für Lego nun die Quotenpüppchen bleiben oder es eine Revolution in Plaste gibt, wird sich zeigen. Bei Facebook freilich hagelt es Häme. Von Männern, denen die „Genderei“ langsam zu viel wird. Ach, wie schade, dass die jetzt erst merken, wie angesagt Forscher spielen im Mädchenzimmer ist. (SZ/uk)

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