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Pirna

Rad-Aktivisten fordern Ausweichroute

Am Elbschlösschen in Pirna wird es für Pedaleure regelmäßig eng. Der ADFC will zeigen, wie sich die Stelle sicher umfahren lässt.

Auf dem Elberadweg geht es manchmal ziemlich eng zu. Auch in Pirna gibt es Engstellen.
Auf dem Elberadweg geht es manchmal ziemlich eng zu. Auch in Pirna gibt es Engstellen. © René Meinig

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) plant am 3. Oktober eine weitere Aktion in Pirna, um auf eine weitere Schwachstelle im Radwegenetz aufzuzeigen. Die Rad-Aktivisten widmen sich diesmal dem Elberadweg, der jährlich von Tausenden Touristen befahren und seit Jahren regelmäßig zum attraktivsten Radweg Deutschlands gekürt wird. „Aber auch für diesen Weg gilt: ein Radweg muss sicher befahrbar sein“, sagt Steffen Hoffmann vom Pirnaer ADFC. Doch genau diesbezüglich gibt es in Pirna ein gravierendes Problem: Der Elberadweg im linkselbischen Abschnitt am Elbschlösschen ist aus Sicht des ADFC deutlich zu schmal. Der Ausbau auf die erforderliche Mindestbreite, sagt Hoffmann, sei nach Auskunft des Rathauses allerdings nicht möglich. Die Rad-Aktivisten wollen nun am 3. Oktober einen Vorschlag präsentieren, wie diese Engstelle am Elbschlösschen sicher umfahren werden kann – und zwar auf einer Ausweichroute durch die Altstadt. „Mehr Verständnis bei Anliegern und Verantwortlichen soll helfen, den Radweg kostengünstig auf eine neue sichere Route zu verlegen, bevor ein schwerer Unfall die Stadt zum schnellen Handeln zwingt“, sagt Hoffmann. Los geht es 15 Uhr am Elbschlösschen, Interessierte können bei der Aktion auch die vorgeschlagene Umfahrung testen.

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