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Radeberg macht Radweg-Druck

Über tausend Unterschriften sind für den Bau der Rad-Verbindung von Liegau nach Lotzdorf gesammelt worden. Die landen nun im Landtag.

© Uwe Soeder

Radeberg. Am Donnerstagnachmittag wird Rolf Daehne schwer zu tragen haben. Dann nämlich wird der Radeberger Grünen-Stadtrat mit den Unterschriftenlisten für eine Petition zum Bau eines Radwegs von Liegau nach Lotzdorf in den Landtag nach Dresden fahren. Über tausend Signets sind auf den Listen zu finden, die nun an den Landtagspräsidenten Matthias Rößler (CDU) und die Vorsitzende des Petitionsausschusses Kerstin Lauterbach (Linke) übergeben werden sollen. Auch Liegaus Ortsvorsteher Gabor Kühnapfel (SPD) und der Grünen-Kreischef Jens Bitzka werden dann mit dabei sein.

Seit Jahren wird der Radweg zwischen Liegau und Lotzdorf in Radeberg gefordert. Denn der Weg entlang der Radeberger Straße ist vor allem für die zahlreichen Schulkinder wichtig, die von Langebrück, Schönborn und eben auch Liegau-Augustusbad aus zur Ludwig-Richter-Oberschule an der Lotzdorfer Straße wollen. Die Stadt Radeberg hat diesen Weg deshalb schon vor Jahren in ihrem Radwege-Konzept als besonders wichtig eingestuft. Für den Bau ist allerdings der Freistaat zuständig, da die Radeberger Straße eine Staatsstraße ist. Doch selbst der Freistaat sieht diesen Radweg als wichtigen Schulweg an; nur ist im zuständigen Landesamt für Straßenbau bisher nicht wirklich viel in Sachen Planung und schon gar nicht Realisierung passiert, kritisierte Rolf Daehne, der für die Grünen im Radeberger Stadtrat sitzt und dort auch beispielsweise die Arbeitsgruppe Radwege-Konzept mit auf den Weg gebracht hatte. „Um dem Landesamt nun ein wenig Druck zu machen“, so Daehne, hatte er vor einigen Wochen dann auch die Unterschriften-Sammlung für den Radweg initiiert. (SZ/JF)

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