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Radeberg sieht Redebedarf

Nach Ostern wird in der Bierstadt ein spannendes Forum starten. Das „Radeberger Kneipengespräch“.

© Archivfoto: Willem Darrelmann

Radeberg. Der Volksmund hat bekanntlich meist, aber eben nicht immer Recht. Beim Spruch vom Reden, das Silber sei und schweigen hingegen Gold, irrt er nämlich gewaltig, der Volksmund. Denn nur, wer miteinander redet, kann auch Missverständnisse oder Probleme ausräumen. Und positive Dinge anschieben. Genau das dachten sich auch die Organisatoren des „Radeberger Kneipengesprächs“, das am 11. April erstmals stattfinden wird. „Wir finden es richtig, ein Forum zu schaffen, damit jeder zu bestimmten Themen seine Meinung sagen kann“, macht Radebergs Wirtschaftsreferent Marco Wagner deutlich. Die Stadtverwaltung gehört mit zu den Organisatoren. „Beim ersten Treffen haben wir aber bewusst noch kein Thema vorgegeben, sondern wollen erst mal sehen, wie die Resonanz insgesamt ist“, fügt er an. Aber natürlich, sagt er, sei das Ganze durchaus eine spannende Möglichkeit, die Ideen der Radeberger für bestimmte Projekte auch der Stadt zu erfahren.

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Aber in erster Linie gehe es um einen freien, demokratischen Austausch, gleich welcher Konfession oder politischen Einstellung die Teilnehmer der Runde seien, heißt es in der Ankündigung. Denn reden ist immer besser als schweigen …

Das erste Kneipengespräch findet am 11. April von 19.30 bis 21.30 Uhr im „Pilsfaß“ an der Hauptstraße statt. Der Eintritt ist frei. (SZ/JF)