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Parkplatzsuche per Handy

Eine neue App zeigt Autofahrern, ob es am Bahnhof Radeberg noch freie Stellflächen gibt. Integriert ist eine Fahrplanauskunft.

Die Stellflächen auf dem P+R-Parkplatz am Bahnhof Radeberg sind mit Sensoren ausgestattet. Sie melden, ob der Platz frei oder belegt ist.
Die Stellflächen auf dem P+R-Parkplatz am Bahnhof Radeberg sind mit Sensoren ausgestattet. Sie melden, ob der Platz frei oder belegt ist. © Thorsten Eckert

Radeberg. Morgens am Frühstückstisch auf dem Handy nachsehen, ob auf dem Parkplatz am Radeberger Bahnhof noch etwas frei ist. Das ist ab sofort unkompliziert möglich.

Nach Angaben des Verkehrsverbunds Oberelbe (VVO) können sich Autofahrer nun die App von Smart City System herunterladen. Die Handy-App „CityPilot – Einfach parken“ ist im Apple Store und in Google Play Store erhältlich.

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Dort sind alle Park+Ride-Anlagen, die mit Sensoren ausgestattet sind, in einer Übersicht dargestellt. In Dresden und Umgebung sind das mittlerweile 13 Pendlerparkplätze mit über 1.000 Stellflächen, teilt der VVO mit.

„Wie voll die Parkplätze sind, wird mit Farben angezeigt: Sind ausreichend Stellplätze vorhanden, leuchtet die Anlage grün, sonst abgestuft gelb oder bei voller Auslastung rot“, erläutert Stefan Eckart von Smart City System.

Ist mein Stammplatz noch frei?

Verlinkt sind zudem Google Maps und Apple Maps für die Navigation zu den jeweiligen Anlagen. Eine Verbindung zur VVO-Fahrplanauskunft zur Weiterfahrt mit Zug oder S-Bahn ist ebenfalls integriert.

„Wer sich die Park+Ride-Anlagen ganz genau ansehen möchte oder gar einen Stammparkplatz hat, kann in der Detailansicht außerdem nachsehen, welche Stellplätze noch frei sind“, erklärt Stefan Gerstenberg, Projektverantwortlicher beim VVO.

Die Ausrüstung der ersten zehn Anlagen wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des Sofortprogramms Saubere Luft 2017 - 2020 gefördert. Insgesamt wurden bisher über 220.000 Euro in das Projekt investiert.

Die Firma Smart City System hatte den P+R-Platz am Bahnhof Radeberg bereits 2019 mit Sensoren ausgestattet. Sie wurden auf den einzelnen Stellflächen angebracht.

Die Senoren erkennen, ob auf der Fläche ein Auto steht und geben diese Informationen an den VVO weiter. Bisher konnten sie auf der Internetseite des VVO oder auf der VVO-App abgerufen werden.

Ebenfalls 2019 hatten die Stadt Radeberg und der VVO den Pendler-Parkplatz vergrößert. Die Zahl der Stellflächen stieg von 100 Plätze auf rund 200.

Vor der Corona-Pandemie stiegen rund 2.600 Menschen hier in den Zug oder kamen an. Der Parkplatz war zu 95 Prozent ausgelastet, die Wochenenden eingerechnet. Unter der Woche war praktisch kein Platz mehr zu bekommen. (SZ/td)

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