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12.000 Euro Verlust im Alten- und Pflegeheim Radeberg

Laut Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD) hat die Corona-Pandemie zu einem Umsatzrückgang geführt. Für 2022 kündigt er Investitionen an.

Im vergangenen Jahr haben sich weniger Senioren im Alten- und Pflegeheim Radeberg angemeldet.
Im vergangenen Jahr haben sich weniger Senioren im Alten- und Pflegeheim Radeberg angemeldet. © Symbolfoto: Claudia Hübschmann

Radeberg. Im Radeberger Alten- und Pflegeheim sind im vergangenen Jahr Verluste in Höhe von rund 12.000 Euro aufgelaufen. Das sagte Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD) bei der Vorstellung des Jahresabschlusses des Radeberger Eigenbetriebes. "Grund war die verminderte Auslastung des Hauses. Es gab wegen der Corona-Pandemie zahlreiche Sterbefälle. Außerdem hatten wir einen Aufnahmestopp", erklärte der OB. "Als es wieder möglich war, Senioren bei uns anzumelden, hielten sich Interessenten zurück. Das hat zu einem Umsatzrückgang geführt."

Ohne Unterstützung aus dem Rettungsschirm und aus weiteren Töpfen wäre der Fehlbetrag weit größer ausgefallen, so Lemm. Er geht davon aus, dass 2022 wieder ein "normales" Jahr für den Eigenbetrieb wird und kündigte umfangreiche Investitionen in dem Haus an. So soll in den nächsten Jahren mehr als eine Million Euro in eine neue Elektroanlage und Renovierungsarbeiten gesteckt werden. (SZ/td)

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