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Radeberg

Erfolgreiche Spendenaktion von Radeberger

Die Exportbierbrauerei überweist derzeit für jeden verkauften 20er-Kasten 50 Cent. Die erreichte Summe ist enorm.

Axel Frech, Geschäftsführer der Radeberger Brauerei kann sich freuen. Die Spendenaktion seines Unternehmens läuft besser als gedacht.
Axel Frech, Geschäftsführer der Radeberger Brauerei kann sich freuen. Die Spendenaktion seines Unternehmens läuft besser als gedacht. © Radeberger Brauerei

Radeberg: Das ging schneller als gedacht: Die Spendenaktion von Radeberger Pilsner hat bereits knapp 135.000 Euro eingebracht. Das teilt das die Exportbierbrauerei mit. Die Spendenaktion war am 23. August gestartet worden. Von jedem verkauftem 20er-Kasten fließen 50 Cent an drei konkrete Bauprojekte im Nationalpark Sächsische Schweiz „Wir hatten insgeheim gehofft, die 100.000 Euro bereits vor dem Kampagnenende zu erreichen, um dann für weitere Projekte in der Sächsischen Schweiz sammeln zu können“, freut sich Marketingleiter Marco Domogalski.

„Dass es nun so schnell geht, hat uns überrascht“, sagte er. Noch bis 3. Oktober kann jeder die Aktion für die Sächsische Schweiz unterstützen. Der Verein der Freunde des Nationalparks Sächsische Schweiz erhält nach Ende der Aktion die Spendensumme. Der Verein hat drei Projekte ausgewählt, denen das Geld zugutekommen wird.

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Eines der Projekte ist der Klammweg am Pfaffenstein. Er ist einer von drei Wegen, die auf das Plateau des Pfaffensteins führen. Der Klammweg gehört zu den meist begangenen Routen auf den linkselbischen Tafelberg. Das zweite Projekt ist die Wanderwegbrücke im Polenztal. Der Wanderweg zu den Märzenbecherwiesen führt über eine Holzbrücke, die ein Stück flussabwärts des Gasthauses Bockmühle die Polenz quert. Rund 250.000 Wanderer jährlich begehen den Weg. Die Brücke wurde im Laufe der Jahre immer wieder notdürftig repariert. Mithilfe der Spendenaktion soll die dringend benötigte Sanierung finanziert werden.

Das dritte Bauprojekt ist die Schutzhütte „Kalkbude“ unterhalb des Großen Zschirnsteins bei Reinhardtsdorf-Schöna. Im Jahr 2013 stürzte ein Baum auf das Holzhäuschen, worauf es abgerissen werden musste. Jetzt soll die Schutzhütte wieder aufgebaut werden. (SZ/td)

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