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Fischzug am Wachauer Mittelteich

Am Sonnabend holen Frank Herrich und seine Helfer hunderte Karpfen und Schleien aus dem Wasser.

Frank Herrich rechnet mit einem guten Ertrag beim Fischzug am Sonnabend.
Frank Herrich rechnet mit einem guten Ertrag beim Fischzug am Sonnabend. © Archiv: Steffen Unger

Wachau. Bei Fischwirt Frank Herrich in Wachau wird in diesen Tagen jede Hand gebraucht. Der Teich muss für den großen Fischzug vorbereitet werden. „Um 8 Uhr geht es am Sonnabend los, da beginnen wir mit dem Abfischen“, sagt der Wachauer. Mit dem Ertrag ist Frank Herrich in diesem Jahr zufrieden. „Die Karpfen und Schleien sind gut gewachsen. Durch die sechs Quellen im Teich ist immer genügend Sauerstoff im Wasser“, sagt er.

Zum Fangen der Fische wird im Teich einfach das Wasser abgelassen. An der tiefsten Stelle sammeln sich die Fische dann in einem Auffangbottich. Vom Teich kommen die Tiere dann direkt auf die Ladentheke. Ab zirka 9 Uhr werden sie angeboten. Neben den Wachauer Fischen werden auch zugekaufter Wels und Forelle im Angebot sein.

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Außerdem werden frische Fischsemmeln, Räucherware und eine Fischsuppe verkauft. Der Fischzug am Mittelteich in Wachau geht bis gegen 14 Uhr. Die Fische, die am Sonnabend nicht verkauft werden, verbleiben in großen Wasserbottichen und werden bis in den März hinein angeboten.

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Familie Herrich bewirtschaftet den Mittelteich in Wachau seit 1931. Sein Großvater hatte das Gewässer vom letzten Besitzer des Wachauer Schlosses, Gotthelf Kühne, gekauft. 1964 übernahmen Frank und Renate Herrich haben die Fischzucht. Zu DDR-Zeiten arbeiteten sie für die Produktionsgenossenschaft der Binnenfischer. Seit der Wende verkaufen sie die Fische mit eigenem Gewerbe. (SZ/td)

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