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Radeberg

Friedrichsstraße in Radeberg wieder frei

Die Verbindung nach Lotzdorf und Liegau wurde in den vergangenen 14 Monaten saniert. Anfangs hatten sich die Arbeiten verzögert.

Radebergs OB Gerhard Lemm (SPD) und Jürgen Israel, Abteilungsleiter im Landestraßenamt räumten auf der Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße die Sperrzäune beiseite.
Radebergs OB Gerhard Lemm (SPD) und Jürgen Israel, Abteilungsleiter im Landestraßenamt räumten auf der Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße die Sperrzäune beiseite. © Marion Doering

Radeberg. Das Aufatmen unter Radeberger Autofahrern ist deutlich hörbar. Donnerstagmittag gaben Radebergs OB Gerhard Lemm (SPD) und Jürgen Israel, Abteilungsleiter im Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), die Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße frei. 

Aus der einstigen Huckelpiste ist eine topsanierte Straße geworden. „Der Ausbau hat mehr als 1,6 Millionen Euro gekostet“, teilt Stadtsprecher Jürgen Wähnert mit. Rund 14 Monate haben die Arbeiten gedauert. Jetzt können Autofahrer wieder die direkte Verbindung nach Lotzdorf und Liegau-Augustusbad nehmen. Zwischenzeitlich waren weite Umleitungen notwendig.

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Fußwege wurden erneuert

Der Ablauf hatte sich zunächst verzögert, da von den Bauleuten Leitungen im Erdreich gefunden wurden, die sie an der Stelle nicht vermutet hatten und die auch nicht in den Plänen eingezeichnet waren. „Das führte zu erheblichen Störungen, da sie ja nicht einfach entfernt werden konnten. Es musste erst die Zustimmung des jeweiligen Betreibers erfolgen“, sagt Wähnert. 

Es war deshalb nicht möglich gewesen, die wichtige Straße noch vor dem Winter wieder für den Autoverkehr freizugeben. Um die Karlstraße zu entlasten, hatte die Stadtverwaltung auch eine weiträumige Umleitungsstrecke eingerichtet. Sie führte von Radeberg nach Feldschlößchen und weiter nach Liegau-Augustusbad.

Gearbeitet wurde in drei Abschnitten. Der erste reichte von der Badstraße bis zur Weststraße, das zweite Stück von der Weststraße bis zum Beethovenweg. Der letzte Abschnitt begann am Beethovenweg und endete auf der Lotzdorfer Straße. 

Da es sich um eine Staatsstraße handelte, finanzierte der Freistaat den Großteil. In allen Abschnitten wurden neben der Fahrbahn, die Gehwege, sowie alle Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert. Auch Bushaltestellen und Beleuchtung wurden ausgebaut. 

Beim zweiten großen Bauprojekt in Radeberg auf der Stolpener Straße gehen die Arbeiten inzwischen weiter. Dort wird von der Kreuzung Kleinwolmsdorfer Straße bis Ortsausgang der Abwasserkanal erneuert. Anschließend wird die Straße asphaltiert. Voraussichtlich bis Ende April 2021 sind die Arbeiten abgeschlossen.

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