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Fußballer und Golfer sammeln Spenden für Bolzplatz

Mehrere zehntausend Euro sind zusammengekommen. Jetzt hofft der Verein GoFus auf Vorschläge aus der Region, wo das Geld investiert werden soll.

Beim 6. Golfturnier „Dresden Open“ hat der Verein „Gofus“ Spenden für Bolz- und Spielplätze in der Region gesammelt. Mit dabei waren (v.l.) Fußballer Benni Kirsten, Nico Rulfs von den Gofus, Marten Schwass, Chef des Taschenbergpalais Dresden,
Beim 6. Golfturnier „Dresden Open“ hat der Verein „Gofus“ Spenden für Bolz- und Spielplätze in der Region gesammelt. Mit dabei waren (v.l.) Fußballer Benni Kirsten, Nico Rulfs von den Gofus, Marten Schwass, Chef des Taschenbergpalais Dresden, © Marion Doering

Radeberg. Fehlen beim Lieblingsbolzplatz die Tore oder gibt es weit und breit keinen Platz, um dem Ball hinterherzujagen? Dann helfen möglicherweise die Gofus. Die Vereinigung von bekannten Fußballern, die auch gerne Golf spielen, hat die Aktion „Platz da!“ gestartet. Sie sammeln Spenden für Bolz- und Spielplätze für den Nachwuchs. Bei den Gofus sind 500 Fußballer Mitglieder. Bekannte Spieler wie Franz Beckenbauer, Uli Hoeneß und Uwe Seeler sind Ehrenmitglieder, Schirmherr ist Wolfgang Bosbach.

In der Region um Radeberg kommt Ex-Nationalspieler Ulf Kirsten eine besondere Rolle zu. Er fungiert als Pate für den Bolzplatz in der Region und startet den Aufruf, Bolz- oder Spielplätze für das Projekt vorzuschlagen. Alle, die einen solchen reparaturbedürftigen Platz in der Nähe haben oder eine geeignete Fläche kennen, wo einer entstehen könnte, sollten sich melden. Den Vorschlag kann jeder mit wenigen Klicks bequem online einreichen.

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Projekt wird schon im Spätsommer ausgewählt

Beim Golfturnier „Dresden open“ am vergangenen Wochenende in Ullersdorf wurden schon kräftig Spenden gesammelt. Nach Angaben von Nico Rulfs von den Gofus sind mehr als 36.000 Euro zusammengekommen. „Eine enorme Summe. Das Geld stellen wir komplett für die Sanierung oder den Neubau eines Bolzplatzes zur Verfügung“, sagt er. Er hofft, dass jetzt viele Vorschläge eingehen. „Dann wird das geeignetste Projekt ausgesucht. Vielleicht wird das dann schon im Spätsommer der Fall sein.“

Anschließend will der Verein Kontakt mit der jeweiligen Kommune aufnehmen und den Bau beziehungsweise die Sanierung besprechen. „Unser Ziel ist es, dass die Stadt oder die Gemeinde noch etwas drauf legt, um einen möglichst schönen Platz zu schaffen“, sagt Nico Rulfs. Unter dem Motto „Platz da!“ hat der Verein bereits Spenden für 200 Spiel- und Bolzplätze gesammelt. Der Verein besteht seit 20 Jahren. (SZ/td)

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