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Radeberger Humboldt-Gymnasium stockt auf

Der Schule in Radeberg fehlen Klassenzimmer. Jetzt sollen mehrere Räume in luftiger Höhe entstehen.

Das Humboldt-Gymnasium Radeberg ist bis an die Kapazitätsgrenze belegt. Jetzt sollen neue Räume errichtet werden.
Das Humboldt-Gymnasium Radeberg ist bis an die Kapazitätsgrenze belegt. Jetzt sollen neue Räume errichtet werden. © Archivfoto: Willem Darrelmann

Radeberg. Das Humboldt-Gymnasium erhält zusätzliche Klassenräume. Der Radeberger Stadtrat stimmte jetzt entsprechenden Plänen zu. Danach wird der vor 20 Jahren errichtete Anbau aufgestockt. Die Zimmer werden quasi auf die bestehende Dachterrasse aufgesetzt. Vier Klassenräume und ein Infokabinett sowie mehrere Nebenräume sollen dort entstehen.

Nach Angaben von Schulleiter Andreas Känner werden die Bauarbeiten im Februar beginnen. Im Sommer oder im frühen Herbst sollen die Räume fertig sein. Die Arbeiten finden bei laufendem Schulbetrieb statt. „Es wird alles so organisiert, dass beides reibungslos nebeneinander laufen kann. Doch der Baulärm wird sicher zu Beeinträchtigungen führen.“ Bauherr ist der Landkreis als Betreiber der Schule.

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Die Zahl der Kinder in Radeberg und Umgebung wächst dank des Zuzuges von Familien immer weiter an. An den Schulen der Stadt steigen die Schülerzahlen. Am Humboldt-Gymnasium werden im kommenden Schuljahr rund 1.100 Mädchen und Jungen lernen, etwa einhundert mehr als jetzt. Die Räume werden also dringend gebraucht.

Neues Schulhaus soll entstehen

Um die angespannte Situation zu verbessern, wurden bereits an der Röderstraße Container aufgestellt. In mehreren Modulen sind dort vier Klassenzimmer untergebracht plus Sanitäranlagen und Lehrerzimmer. Rund 100 Schüler lernen hier. Um die Schülerzahlen zu bewältigen soll langfristig ein zweites Haus errichtet werden. Derzeit wird nach einem geeigneten Standort gesucht.

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An der Röderstraße in der Radeberger Innenstadt wurden vier zusätzliche Klassenräume geschaffen. Der Bedarf ist noch größer, denn die Schule ist beliebt.

Neben dem Hauptgebäude auf dem Freudenberg nutzt das Gymnasium das betagte Schulhaus an der Stadtkirche. Das platzt aus allen Nähten und genügt nicht mehr modernen Anforderungen, beispielsweise gibt es keinen behindertengerechten Zugang. 2000 war das Humboldt-Gymnasium mit einem modernen Anbau erweitert worden. In der Zwischenzeit war das Gymnasium in die alte Hans-Beimler-Oberschule ausgelagert gewesen. (SZ/td)

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