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Im Hüttertal über den Mühlgraben schippern

Auch wenn Biergärten im Kreis Bautzen noch geschlossen bleiben, mehrere Imbissstände laden zur Stärkung ein. Einige mit Programm.

© Matthias Schumann

Radeberg. Die Infektionszahlen sinken. Mittlerweile liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Bautzen bei 75 und damit seit vier Tagen unter der Marke von 100. Das reicht nicht aus, um wie in Dresden die Biergärten wieder öffnen zu können. Allerdings gibt es auch im Rödertal reichlich Gelegenheiten auf einem Pfingstausflug einen Kaffee, ein Stück Kuchen oder eine Bratwurst zu genießen. So sind „Eismann“ Robin Röthig und seine Mitarbeiterinnen am Wochenenden an der Schlossmühle im Hüttertal bei Radeberg anzutreffen.

Garteneisenbahn an der Schlossmühle in Betrieb

In der Mühlen-Backstube dürfte es schon am Vormittag herrlich duften. Dort werden einige Bleche vom legendären Grießkuchen gebacken, teilt Schlossmüller Reinhard Sonntag mit. Auf dem Mühlgraben kann man mit dem Floß fahren. Außerdem dreht eine Garten-Eisenbahn im Gästegarten der Schlossmühle ihre Runden. Allerdings wird das nur bei schönem Wetter der Fall sein. Geöffnet ist auch der Imbissstand an der Seifersdorfer Ausflugsgaststätte „Marienmühle“. Kaffee-to-go oder ein leckeres Softeis sind hier zu haben. Besonders beliebt sind bei den Spaziergängern auch Flammkuchen und Crepes sowie Knoblauchbrote. Geöffnet ist an der Marienmühle 11 bis 19 Uhr.

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Manfred „Manne“ Buttke freut sich schon darauf, am Wochenende wieder viele Gäste bedienen zu können. Bei ihm wird der Grill angeheizt. Es gibt unter anderem Würstchen, Frikadellen oder Leberkäse. Dazu werden alkoholfreie wie alkoholische Getränke zum Mitnehmen angeboten. Von der Hüttertal-Baude ist es ja dann auch nicht mehr weit zum nahegelegenen Parkplatz. Manfred Buttke hat am Sonnabend ab 11 Uhr geöffnet, am Sonntag und am Pfingstmontag ab 10 Uhr. „Dann werde ich sehen, wie viele Besucher kommen. Bei Bedarf kann es auch schon einmal etwas länger gehen.“

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Das Landgut Hofewiese liegt knapp hinter der Kreisgrenze auf Dresdner Gebiet. Hier dürfen Wirte bereits ihre Biergärten und Terrassen öffnen. Sonnabend bis Montag von 10 bis 19 Uhr werden hier allerlei Leckereien angeboten. „Pommes, Schnitzel, Softeis und Waffeln, sogar Backfisch wird hier gereicht, dazu gibt es die unterschiedlichsten Getränke. „Zur Kontaktnachverfolgung muss sich am Eingang jeder registrieren. Da auf der Hofewiese das Funknetz immer mal wieder Lücken hat, kann das nicht mit einer App geschehen. Jeder muss ein Formular ausfüllen“, sagt Eigentümer Holger Zastrow. Ein Negativtest ist für den Besuch des Biergartens nicht notwendig. Der muss nur vorgewiesen werden, wenn sich Personen unterschiedlicher Haushalte an einen Tisch setzen. „Termine müssen bei uns auch nicht gebucht werden. Erstens hätten wir nicht die Logistik, um das umzusetzen. Zweitens ist bei uns so viel Platz, dass der Abstand gewahrt werden kann. Die Tische werden weiter auseinander gestellt als sonst.“

Mit dem Auto auf der Radeberger Landstraße einige Kilometer durch die Heide und schon ist der Wanderparkplatz an der Heidemühle erreicht. Dort können sich Spaziergänger bei Bedarf gleich vor der Tour stärken. Geöffnet hat der Biergarten an der Blockhütte Heidemühle von 10 bis 18 Uhr. Das polnische Betreiberehepaar bringt hier frische selbst gekochte Menüs auf den Tisch. Für den eiligen Wanderer hat auf der anderen Seite der Radeberger Landstraße der Imbisswagen von Sabine Richter geöffnet. Von 10 bis 18 Uhr gibt es hier Getränke und Snacks. (SZ/td)

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