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Das Schicksal geschultert

Der Bildhauer Matthias Jackisch bespielt Schloss Klippenstein so, dass man seinen Figuren wünscht, sie mögen für immer dort bleiben können.

Von Birgit Grimm
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Bärtiger Mann trägt alte Frau übers Wasser: Schlicht und ergreifend "Säule" heißt dieser Aluminiumguss von Matthias Jackisch. Die igur steht im Teich vor dem Radeberger Schloss Klippenstein.
Bärtiger Mann trägt alte Frau übers Wasser: Schlicht und ergreifend "Säule" heißt dieser Aluminiumguss von Matthias Jackisch. Die igur steht im Teich vor dem Radeberger Schloss Klippenstein. © Thomas Morgenroth

Die Verbindung des in Tharandt lebenden Bildhauers Matthias Jackisch zur Stadt Radeberg ist fast vier Jahrzehnte alt. Es war ein schwieriges Verhältnis, ein Auf und Ab mit seinem "Glasbläser" auf dem Marktplatz neben dem Rathaus. Die Figur war entstanden, kurz nachdem Jackisch die Dresdner Hochschule für Bildende Künste in Richtung freie Kunst verlassen hatte. Einen sozialistischen Helden hatte der junge Bildhauer nicht geformt. Es ist eher die Mühsal des Glasblasens, die enorme körperliche Anstrengung, die er zeigt und mit der er dem Berufsstand Ehre erweisen wollte, auch wenn es in der Stadt damals hieß: "So sind unsere Menschen nicht." Dabei waren die Glasbläser lange vor den Bierbrauern aktiv in Radeberg!

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