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Ottendorf "spart" 90.000 Autofahrten

Seit 15 Jahren gibt es den Park-and-Ride-Platz Ottendorf-Okrilla Süd. Offenbar wird er gut genutzt.

Von Siri Rokosch
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In Ottendorf-Okrilla gibt es seit 15 Jahren einen Park-and-Ride-Platz am Bahnhof. Der wird offenbar gut angenommen.
In Ottendorf-Okrilla gibt es seit 15 Jahren einen Park-and-Ride-Platz am Bahnhof. Der wird offenbar gut angenommen. © Symbolfoto: Kristin Richter

Ottendorf-Okrilla. Das Auto abstellen und mit Bus und Bahn nach Dresden fahren - das geht auf dem Park-and-Ride-Platz am Bahnhof Ottendorf-Okrilla seit inzwischen 15 Jahren. Der VVO hat nun Bilanz gezogen.

Das Angebot werde gut genutzt, erklärt Lutz Auerbach, der Leiter der Verkehrsabteilung im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) zum 15. Geburtstag der Anlage: "Seit ihrer Einweihung haben die Fahrgäste, die hier das Auto stehen lassen und in den Zug umsteigen, rund 90.000 Pkw-Fahrten gespart."

Der Platz bietet 20 kostenfreie Pkw-Stellplätze an. Zudem können 80 Fahrräder geparkt werden. Der Ottendorfer Bahnhof wird ganztags von der Regionalbahn RB 33 angefahren. Ab Ottendorf-Okrilla Süd gelangt man stündlich nach Königsbrück sowie nach Dresden.

Die Park-and-Ride-Anlage wurde vor 15 Jahren eingeweiht. Ende 2019 wurde sie zudem mit Parksensoren ausgestattet, sodass die aktuelle Belegung der Stellplätze auch online geprüft werden kann. Die Auslastung des Platzes liege heute bei 60 Prozent, so der VVO. Die Fahrradstellplätze seien sogar zu 90 Prozent belegt. "Diese Zahlen zeigen, dass die Anlagen genutzt werden, wenn das Bahnangebot konkurrenzfähig ist", betont Lutz Auerbach.

Von Ottendorf-Okrilla Süd fahren die Züge 21 Minuten bis zum Bahnhof Dresden-Neustadt und seien damit genauso schnell wie das Auto, erklärt Auerbach weiter.

Neben dem Zeitfaktor spielten aber auch die Kosten eine Rolle: Mit dem Deutschlandticket, das sich besonders für Pendler anbietet, käme man pro Werktag für 2,45 Euro hin und zurück.