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Deutlich weniger Besucher im Radeberger Freibad

Wegen der Corona-Pandemie fiel die Saison im Stadtbad kürzer aus als sonst. Der Badverein hatte trotzdem viel Arbeit.

Corona hat dem Stadtbad in Radeberg die Saison verhagelt. Es kamen nur 30.000 Besucher.
Corona hat dem Stadtbad in Radeberg die Saison verhagelt. Es kamen nur 30.000 Besucher. © Archiv: Thorsten Eckert

Radeberg. Das Radeberger Stadtbad konnte in den zurückliegenden Jahren immer wieder Besucherrekorde einfahren. So kamen 2018 mehr als 50.000 Gäste. Mitte August 2018 waren eine halbe Million Badegästen seit der Übernahme durch den Badverein im Jahre 1997 gezählt worden. In diesem Jahr nun muss der Badverein weit geringere Zahlen vermelden. 

So kühlten sich nach Angaben des Vereins in der Saison 2020 genau 30.112 Besucher in der Anlage an der Wasserstraße ab. Nur an zwei Tagen waren mehr als 1.000 Menschen im Bad. In der Saison 2019 war das noch an zehn Tagen der Fall. Auch Schwimmkurse fanden in dieser Saison kaum statt. Nur acht Mädchen und Jungen nahmen teil. Ein Jahr zuvor waren es fast zehnmal so viele.

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Höchstgrenze bei den Besuchern

Grund für den Rückgang war natürlich die Corona-Pandemie. Statt wie gewohnt am 15. Mai konnte das Bad erst am 1. Juni öffnen. Es galt eine Höchstgrenze bei den Besucherzahlen. „Maximal 436 Gäste durften sich zur gleichen Zeit aufhalten“, sagt Vereinsvorsitzender Michael Weber zum Hygienekonzept. 

Dafür hatten die Mitglieder des Badvereins umso mehr zu tun. Sie stellten Hinweisschilder auf, spannten Absperrbänder und mussten auf Einhaltung der Abstandsregeln achten. Auch ein zusätzlicher Ausgang mit einem Drehkreuz wurde installiert. „Rückblickend war es eine sehr durchwachsene, unruhige Saison und auch das Wetter zeigte sich nicht immer von seiner besten Seite“, sagt er. (SZ/td)

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