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Sturm knickt in Radeberg zahlreiche Bäume um

Ein Garagendach wurde abgedeckt und eine Fassade abgerissen. Auch in den nächsten Tagen kommt es zu Behinderungen, so die Feuerwehr.

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Die Radeberger Feuerwehr war am Donnerstag im Dauereinsatz.
Die Radeberger Feuerwehr war am Donnerstag im Dauereinsatz. © Archiv/dpa/Robert Michael

Radeberg. Die Feuerwehr Radeberg war ab Donnerstagmittag im Dauereinsatz. Nach Angaben von Feuerwehrchef Frank Höhme führte Sturm „Ignatz“ zu rund 40 Einsätzen.

Vor allem wurden Bäume entwurzelt und Äste abgeknickt. „So fiel auf der Heidestraße eine große Linde auf die Fahrbahn. Dadurch wurde der Verkehr blockiert.“ Nach Angaben von Stadtsprecher Marco Wagner halfen Mitarbeiter des Stadtwirtschaftshofes, die Straße wieder freizuräumen.

Auch in den Ortsteilen kam es zu ähnlichen Vorfällen. In Liegau und am Robert-Blum-Weg beschädigten herabfallende Äste die Freileitungen. In den Bereichen kam es zu Stromausfällen.

In Friedrichsthal wurde ein Garagendach abgedeckt und an der Wasserstraße riss der Sturm Teile der Fassade ab. Personen kamen in Radeberg glücklicherweise nicht zu Schaden.

Laut Frank Höhme müssen sich Radeberger Autofahrer noch in den nächsten Tagen auf Behinderungen einstellen. „An den Straßenrändern liegen noch die abgeknickten Äste und Bäume, die werden jetzt nach und nach beseitigt. Der Radweg von Radeberg nach Großerkmannsdorf über die Aue bleibt vorerst gesperrt. Die herabgefallenen Äste müssen erst zerteilt und weggebracht werden.“ Am späten Nachmittag beruhigte sich die Lage etwas. (SZ/td)