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Neue Mobilfunkstation in Arnsdorf

Der Anbieter Vodafone hat eine Anlage mit 5G-Technik errichtet. 13 weitere sollen bis Mitte 2021 im Landkreis folgen. Wem das etwas bringt.

Mit der Übertragungstechnik der fünften Generation (5G) sind hohe Datenraten möglich. Voraussetzung ist ein entsprechendes Handy.
Mit der Übertragungstechnik der fünften Generation (5G) sind hohe Datenraten möglich. Voraussetzung ist ein entsprechendes Handy. © dpa/Christoph Dernbach

Arnsdorf. Einwohner von Arnsdorf können ab sofort im schnellen 5G-Mobilfunknetz surfen. Vorausgesetzt sie haben ein entsprechendes Handy zur Verfügung. Wie das Telekommunikationsunternehmen Vodafone mitteilt, wurde in Arnsdorf eine entsprechende Mobilfunkstation in Betrieb genommen. Eine weitere Anlage ging in Schirgiswalde-Kirschau, südlich von Bautzen, ans Netz.

Mit 5G können Kunden mit deutlich höherer Geschwindigkeit im Internet surfen und beispielsweise Filme schnell herunterladen, Videos in hoher Qualität schauen und große Events aus Sport und Kultur im Live-Stream verfolgen. 5G soll künftig Anwendungen wie zum Beispiel selbstfahrende Autos, die miteinander kommunizieren, ermöglichen. Durch die Datenübertragung nahezu in Echtzeit sollen Staus und Verkehrsunfälle vermieden werden. Neben der Automobilindustrie und dem Straßenverkehr werden Gesundheitswesen, Land- und Forstwirtschaft, Bildung, Maschinenindustrie, Logistik, Schifffahrt und in viele weitere Branchen profitieren, verspricht der Anbieter.

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Bis Mitte 2021 folgen 13 weitere Standorte im Landkreis

Laut Vodafone soll bis Mitte 2021 an 13 weiteren Standorten im Landkreis die neue Technik eingebaut werden, so unter anderem in Laußnitz, Neukirch, Lauta, Großharthau, Schwepnitz und Bautzen. Aktuell sind nach Angaben des Betreibers 99,9 Prozent der Bevölkerung im Landkreis an das Vodafone-Mobilfunknetz sowie 97,8 Prozent der Bewohner an das mobile Breitbandnetz LTE (4G) angeschlossen. Um ein flächendeckendes 5G-Netz herzustellen, will Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mit nutzen und seine 5G-Antennen an den bestehenden Standorten im Kreis in Betrieb nehmen.

Die 107 Mobilfunkstationen im Kreis werden nach und nach aufgerüstet, indem dort zusätzlich 5G-Technologie installiert wird - zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von Rathäusern, Bürogebäuden und Wohnhäusern.

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