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Wahlkampf mit Michael Kretschmer in Arnsdorf

Zwei Landespolitiker kommen mit prominenten Gästen in die Gemeinde. Anlass ist die Bürgermeisterwahl am 20. September.

Am 20. September wird in Arnsdorf ein neuer Bürgermeister gewählt. Drei Kandidaten bewerben sich um das Amt.
Am 20. September wird in Arnsdorf ein neuer Bürgermeister gewählt. Drei Kandidaten bewerben sich um das Amt. © Symbolfoto: Sebastian Schultz

Arnsdorf. Vor der Bürgermeisterwahl in Arnsdorf am 20. September, laden zwei der Kandidaten zu Diskussionsrunden ein. Der CDU-Kandidat Frank Eisold ist am Freitag, dem 11. September, Gastgeber eines Bürgerforums im Kulturhaus des Sächsischen Krankenhauses Arnsdorf. Prominenter Gast ist der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Unter der Überschrift „Gemeinsam für Arnsdorf“ wollen sie mit den Einwohnern über die Chancen für Arnsdorf diskutieren. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr.

Der Kandidat des Arnsdorfer Bürgerforums 1990, Ilko Keßler (SPD), lädt für Dienstag, den 15. September, zu einem musikalischen Gespräch ein. Gäste sind hier die sächsische Sozialministerin Petra Köpping (SPD) und der Sänger der „Prinzen“, Sebastian Krumbiegel. Themen sind die unterschiedlichen Erfahrungen mit der Wendezeit und die Entwicklung in Arnsdorf seit 1990. Das Gespräch findet um 17 Uhr in der Dorfkirche in Arnsdorf statt. Bei der Bürgermeisterwahl tritt neben Frank Eisold und Ilko Keßler der Kandidat der AfD, Detlef Oelsner, an.

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Bürgermeisterstuhl seit langem unbesetzt

Die Gemeinde benötigt dringend einen Bürgermeister. Das Amt ist seit mehr als 18 Monaten unbesetzt. Die bisherige Amtsinhaberin Martina Angermann war zunächst erkrankt. Ende vergangenen Jahres schied sie vorzeitig aus dem Amt. Wie das Rennen um das Bürgermeisteramt in Arnsdorf am 20. September ausgeht, ist offen. Es wird mit einer Stichwahl gerechnet, da es als unwahrscheinlich gilt, dass einer der Kandidaten bereits im ersten Wahlgang mehr als 50 Prozent der Stimmen holt. Bei der Gemeinderatswahl im vergangenen Jahr konnte das Bürgerforum die meisten Stimmen auf sich vereinigen. Gut 40 Prozent der Arnsdorfer, die zur Wahlurne gingen, setzten ihr Kreuzchen bei der Wählervereinigung. CDU und AfD lagen nach Angaben des Statistischen Landesamtes jeweils bei knapp 30 Prozent. Eine für den 26. April geplante Bürgermeisterwahl musste wegen Corona abgesagt werden. (SZ/td)

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