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Radeberg

Radeberger fällt auf Betrüger rein

Ein Radeberger Rentner bekommt am Dienstag einen Schockanruf. In Dresden übergibt er daraufhin Tausende Euro.

Trotz wiederholter Warnungen der Polizei: Erneut ist ein Senior auf Telefonbetrüger hereingefallen.
Trotz wiederholter Warnungen der Polizei: Erneut ist ein Senior auf Telefonbetrüger hereingefallen. © Symbolbild: dpa/Karolin Krämer

Radeberg/Arnsdorf. Ein Rentner aus Radeberg ist Betrügern zum Opfer gefallen. Der Senior erhielt am Dienstagnachmittag einen Anruf. Dabei wurde ihm berichtet, dass sein Sohn einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Die Betrüger forderten eine Geldsumme von 10.000 Euro. Der Radeberger fuhr daraufhin nach Dresden zum Hauptbahnhof. Von dort aus wurde er per Handy zum Übergabeort auf die Helmholzstraße geleitet.

Das Geld übergab der Rentner dann an eine unbekannte männliche Person mittleren Alters. Den Mann beschrieb der Geschädigte als groß, kräftig und ohne Haare. Er sprach Deutsch mit Akzent und war gut gekleidet. Der örtliche Kriminaldienst hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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In einem weiteren Fall rief eine vermeintliche Polizeibeamtin einen Mann aus Fischbach (Gemeinde Arnsdorf) an. Sie berichtete am Dienstagnachmittag, dass seine Tochter einen schweren Unfall verursacht habe. Es wäre jemand dabei gestorben. Zeitgleich fragte die vermeintliche Ordnungshüterin nach Geld im Haushalt. Der Mann reagierte geistesgegenwärtig und beendete das Gespräch. Die Polizei warnt ausdrücklich vor solchen Schockanrufen. „Übergeben sie kein Geld an Fremde“, so der Aufruf der Beamten. (SZ/td)

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