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Radeberg

Radeberger Firmen laden zur Spätschicht

In sechs Unternehmen in Radeberg können sich Besucher über Produktion, Ausbildungsplätze und mehr informieren. Interessenten sollten schnell sein.

Das Karosseriewerk KWD in Radeberg ist eins der Unternehmen, die bei der Spätschicht am 9. Oktober mitmachen.
Das Karosseriewerk KWD in Radeberg ist eins der Unternehmen, die bei der Spätschicht am 9. Oktober mitmachen. © PR

Radeberg. Einmal live zuschauen, wie im Karosseriewerk KWD in Radeberg Fahrzeugteile hergestellt werden? Oder wie im Landwirtschaftlichen Unternehmen „An der Heide“ in Großerkmansdorf Kühe versorgt und Milch produziert wird? Dann sollte sich jeder Freitag, den 9. Oktober, vormerken. An diesem Tag, besser an diesem Abend, laden sechs Radeberger Unternehmen zur Spätschicht ein. 

„Ab 16 Uhr könnten Interessenten die Firmen besuchen“, sagt Marco Wagner, Wirtschaftsreferent der Stadt Radeberg und Mitorganisator des Events. Besucher erfahren während der Rundgänge Wissenswertes über die Geschichte und die Leistungsfähigkeit der Betriebe. Sie lernen die Produktion kennen, die Ausbildungsmöglichkeiten und erfahren, ob es offene Stellen gibt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Busse bringen die Teilnehmer zu den Betrieben

Auf zwei Touren werden die Teilnehmer mit Bussen zu den jeweiligen Betrieben gebracht. Auf Tour 1 können neben dem Landwirtschaftlichen Unternehmen die Firma FSD Fahrzeugsystemdaten und die Terepco GmbH besucht werden. Bei FSD handelt es sich gewissermaßen um Deutschlands oberste Autoprüfer. In den Labors laufen Prüfdaten hunderttausender Fahrzeuge zusammen. Terepco entwickelt elektronische Komponenten, die unter anderem bei Stromversorgern eingesetzt werden. 

Auf Tour 2 können neben dem KWD die Firmen Zacher und KET besucht werden. Zacher entwickelt und baut Komponenten für den Maschinenbau sowie für Prüfeinrichtungen. KET in Liegau-Augustusbad entwickelt und fertigt Formteile und Gitter aus Silikon, Kunststoff und Gummi an.

„Es ist zwingend notwendig, sich für die Veranstaltung anzumelden, damit die Buskapazitäten geplant werden können. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen pro Bus limitiert und die Sitzplatzvergabe erfolgt nach Eingangsdatum der Anmeldung“, sagt Marco Wagner. Interessenten sollten sich beeilen. Die Plätze sind gefragt. Tour 2 ist nahezu ausgebucht. Anmeldeschluss ist der 2. Oktober. 

Treffpunkt der Bustouren ist am 9. Oktober um 15.45 Uhr an der Linienbus-Haltestelle am Radeberger Marktplatz. Die „Spätschicht“ wird von der Stadt Radeberg gemeinsam mit der IHK Dresden, Geschäftsstelle Bautzen, der Kreishandwerkerschaft Bautzen sowie der Regionalbus Oberlausitz GmbH organisiert. Ähnliche Veranstaltungen gibt es am gleichen Tag in Bischofswerda und Hoyerswerda sowie eine Woche später in Bautzen und Kamenz. (SZ/td)

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