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Straße nach Lomnitz wird verbreitert

Derzeit ist die Fahrbahn in einem schlechten Zustand. Der Ausbau hatte sich immer wieder verzögert.

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Die Straße zwischen Lomnitz und Ottendorf-Okrilla war lange in einem schlechten Zustand. Ein erster Abschnitt wurde 2017 erneuert. Jetzt kommt das zweite Teilstück dran.
Die Straße zwischen Lomnitz und Ottendorf-Okrilla war lange in einem schlechten Zustand. Ein erster Abschnitt wurde 2017 erneuert. Jetzt kommt das zweite Teilstück dran. © Archiv: Thorsten Eckert

Wachau. Die Straße zwischen Ottendorf-Okrilla und Lomnitz kann weiter modernisiert werden. Das teilt die Landesdirektion Sachsen mit. Die Behörde hat das Vorhaben jetzt genehmigt. „Mit dieser Maßnahme werden diverse Mängel an der Fahrbahn beseitigt. Darüber hinaus wird sich der Verkehrsfluss erheblich verbessern – und damit die Gefahr von Unfällen gemindert“, sagte Regina Kraushaar, Präsidentin der Landesdirektion Sachsen. Der zweite Bauabschnitt erstreckt sich über eine Länge von rund 1,6 Kilometern vom Ortsausgang Ottendorf-Okrilla in Richtung Lomnitz bis zum Ende des bereits fertiggestellten ersten Bauabschnittes.

Die Fahrbahn wird auf sechs Meter verbreitert. Etwa in der Mitte der Baustrecke wird die Trasse auf rund 200 Metern Länge um wenige Meter in Richtung Süden verschoben. Damit rückt sie von dem nördlich gelegenen Fauna-Flora-Habitat-Gebiet „Fließgewässersystem Kleine Röder und Orla“ ab. Zugleich verbessert sich die Linienführung der Straße und wenig tragfähige Nasswiesen werden umgangen.

Momentan ist die Lomnitzer Straße in einem schlechten Zustand. Die Fahrbahnbreite schwankt zwischen 4,80 und 5,40 Metern und unterschreitet damit die Mindestbreite von sechs Metern. Die Straßenbankette sind marode oder kaum vorhanden. Es gibt keine funktionierende Straßenentwässerung. Die Fahrbahndecke weist starke Unebenheiten und Risse auf. An einigen Stellen haben sich Spurrinnen gebildet. Der erste, östliche Abschnitt der Lomnitzer Straße war 2017 erneuert worden. Der Ausbau des zweiten Teilstücks hatte sich unter anderem wegen Problemen beim Grundstückserwerb immer wieder verzögert. (SZ/td)