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Radebergs Herz ist zurück

Gut zwei Monate hatte Radeberg auf sein wohl beliebtestes Foto-Motiv verzichten müssen. Jetzt kann wieder geknipst werden!

© Thorsten Eckert

Von Jens Fritzsche

Radeberg. Einige Wochen musste Radeberg auf eines seiner beliebtesten Fotomotive verzichten. Und schuld war Friederike; das Orkantief vom Januar. Auch über den Hof der Radeberger Exportbierbrauerei war der Sturm gefegt – und hatte das goldene Herz am Eingang einfach umgerissen. „Unser Pförtnerteam konnte es zum Glück einfangen, aber es war ziemlich lädiert, hatte eine Menge Kratzer“, beschreibt Brauereisprecherin Jana Kreuziger.

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Ein sonniger Tag tut Körper und Geist gut. Doch ob auf dem Balkon, im Garten oder am Wasser: Hautschutz ist dabei unerlässlich.

Das Herz mit der Aufschrift „Unser Herz schlägt für Radeberg(er)“ steht seit September 2015 am Brauerei-Eingang, ist ein Dankeschön für eine Spende an den Dresdner Sonnenstrahl-Verein, der sich seit vielen Jahren um krebskranke Kinder und Jugendliche kümmert und dessen Symbol das goldene Herz ist. Gleichzeitig will die Brauerei mit diesem Herz aber auch zeigen, „dass unser Herz tatsächlich für Radeberg schlägt, schließlich sind wir seit Brauereigründung 1872 mitten in der Stadt“, so Jana Kreuziger. Und weil der Spruch nicht nur ernst gemeint ist, sondern eben auch bestens bei den Radebergern und Besuchern der Stadt ankommt, „halten hier regelmäßig Autos an und es werden dann sogar Familienfotos geschossen“, freut sich die Brauereisprecherin.

Stabile Konstruktion entwickelt

Seit Gründonnerstag ist das Herz nun wieder zurück am Brauerei-Eingang. Die Kratzer sind wegpoliert worden, „der goldfarbene Überzug ist neu und auch der Schriftzug ist erneuert“. Und so konnte das Herz dann auch gleich in den vorsichtigen Vorfrühlings-Sonnenstrahlen funkeln, nachdem Tino Großmann und Max Velechovsky vom Instandhaltungsteam der Brauerei das Herz am Vormittag montiert hatten. Und der nächste Sturm wird es übrigens schwerer haben, das beliebte Fotomotiv von seinem Sockel zu reißen. „Wir haben gemeinsam mit der Wachauer Mettallbaufirma Grahl eine stabilere Konstruktion entwickelt“, verrät Jana Kreuziger.

Wenig später stand das Herz übrigens gleich wieder im Blickpunkt. Denn die Besucher der Brauereiführungen nutzten natürlich umgehend die Chance, sich wieder vor Radebergs beliebtestem Fotomotiv ablichten zu lassen …