merken
PLUS Radebeul

10. Kneipennacht Open Air

Coswig hatte die Wahl, die Party zum dritten Mal abzusagen oder sich etwas einfallen zu lassen.

Torsten Schröder (rechts), hier mit Börse-Chef Thomas Kretschmer beim Erntedankfest, kümmert sich um das Marketing für die Stadt. Jetzt hat er das Kneipenspektakel organisiert.
Torsten Schröder (rechts), hier mit Börse-Chef Thomas Kretschmer beim Erntedankfest, kümmert sich um das Marketing für die Stadt. Jetzt hat er das Kneipenspektakel organisiert. © Arvid Müller

Nachdem die Kneipennacht im vergangenen Jahr ausgefallen und in diesem Jahr vom zweiten Aprilwochenende in den September verschoben worden war, soll es nun klappen. Die SZ sprach mit Organisator Torsten Schröder.

Herr Schröder, das Besondere an diesem, dem 10. Coswiger Kneipenspektakel am 11. September, ist, dass es nicht in den Kneipen, sondern davor stattfindet. Was hat sie dazu bewogen?

Anzeige
Indische Festwoche bei Teppich Schmidt
Indische Festwoche bei Teppich Schmidt

Die Woche vom 4. bis 9. Oktober findet bei Teppich Schmidt im orientalischen Stil statt und ist mit vielen Gewinnspielen und Sonderaktionen verbunden.

Wir haben auch in der Vergangenheit draußen gefeiert, wenn es das Wetter erlaubt hat, in diesem Jahr haben wir wegen der Corona-Beschränkungen von vornherein alles für draußen geplant. Wir haben uns mit der gerade geltenden Corona-Verordnung auseinandergesetzt. Danach ist es für den Außenbereich möglich, ohne Auflagen, wie die Test- und Maskenpflicht, zu feiern. Was das Wetter betrifft, so sollte es Samstagabend trocken bleiben, und eine Jacke kann sich ja jeder anziehen.

Wie ist das Echo bei den Gaststätten auf das Ansinnen, alles Open Air zu machen, gewesen?

Wir haben mit den Wirten gesprochen und sie haben gesagt, dass sie diesen Weg mitgehen. Die Gastronomen und ihre Mitarbeiter haben gesagt: Ja, wir wollen gerne etwas machen, wir wollen zeigen, dass wir da sind. Auch die Rückmeldungen von den Coswigern sind positiv gewesen, sie freuen sich, dass das Kneipenspektakel nun wieder stattfindet.

Worin bestehen Sinn und Zweck der Aktion, abgesehen von den wirtschaftlichen Effekten für die Gaststätten?

So, wie der Coswiger Kultursommer mit den städtischen Einrichtungen auf die Kultur aufmerksam machen will, so wollen wir das mit dem Kneipenspektakel für die Gastronomie. Beides hilft ja, das gesellschaftliche Leben wieder anzukurbeln.

Worin sehen Sie den Reiz des Spektakels?

Dass die Leute zwischen verschiedenen Kneipen wechseln können, und wir haben dafür ja zwei kostenlose Busse, die die Gäste nicht nur im Stadtgebiet fahren, sondern auch in die Ortsteile. Es spielen ja überall Bands, so dass man auch da wählen kann. Die Künstler waren auch alle Feuer und Flamme, dass es statt eines erneuten Ausfalls die Lösung mit dem Open Air gibt.

Sie listen immerhin 13 Sponsoren auf, von der Stadt bis hin zur Wirtschaft.

Darüber freuen wir uns, denn so braucht niemand eine Fahrkarte für die Busse zu kaufen, wir konnten das Marketing mit dieser Hilfe bezahlen. Besonders freuen wir uns darüber, dass die Sponsoren der vergangenen Jahre zur Stange halten und wir noch neue dazugewinnen konnten.

Wo kann man sich über das 10. Kneipenspektakel informieren?

Im Internet unter www.kneipenspektakel.de. Dort kann man sich über die Kneipen und die Bands informieren.


Mehr zum Thema Radebeul