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5.000 Euro Schmerzensgeld für ein blaues Auge?

Ein Radebeuler soll den Sohn seiner Lebensgefährtin geschlagen haben. Der Richter erspart dem knapp Achtjährigen einen Auftritt vor Gericht.

Von Jürgen Müller
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Eine hohe Summe an Schmerzensgeld forderte eine Mutter, weil ihr Sohn angeblich von ihrem Ex-Lebensgefährten geschlagen worden sein soll.
Eine hohe Summe an Schmerzensgeld forderte eine Mutter, weil ihr Sohn angeblich von ihrem Ex-Lebensgefährten geschlagen worden sein soll. © Fotostand

Meißen/Radebeul. Der 5. Geburtstag des Jungen endet mit Schmerzen und einem blauen Auge. Der damalige Lebensgefährte seiner Mutter soll ihn geschlagen haben. Nun sitzt der 35-jährige Radebeuler wegen vorsätzlicher Körperverletzung vor dem Meißner Amtsgericht.
Seine damalige und jetzige Ex-Lebensgefährtin hat ihn angezeigt. Und nicht nur das. Sie fordert als Nebenklägerin auch 5.000 Euro Schmerzensgeld für das blaue Auge ihres Kindes. Eine stolze Summe, auch wenn ihr Anwalt betont, dies sei nicht nur wegen der Schmerzen und des Hämatoms, sondern auch wegen der psychischen Folgen der Tat.

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