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An der Elbquelle gibt es die ersten Warnstufen

Noch ist es an den Fluss- und Bachpegeln im Elbland ruhig. Doch der nächste große Regen kündigt sich über den Wochenwechsel an.

Dampferanlagestelle Radebeul: Noch ist genügend Platz in der Elbe. Die Wassermenge aus Tschechien ist entscheidend.
Dampferanlagestelle Radebeul: Noch ist genügend Platz in der Elbe. Die Wassermenge aus Tschechien ist entscheidend. © Norbert Millauer

Radebeul/Meißen/Riesa. Die großen Regenmengen sind im Leipziger Tiefland niedergegangen. Im Elbland zwischen der tschechischen Grenze, Dresden, Radebeul, Meißen und Riesa bestimmen allenfalls die Zuflüsse den etwas steigenden Wasserstand im Hauptfluss. Das passiert auch gerade und führt dazu, dass die Elbe von reichlich einem Meter Pegelstand in den nächsten Stunden wieder auf die Zwei-Meter-Marke klettern wird. Ordentlich geregnet hat es direkt an der Elbquelle im Riesengebirge. Dort geben die tschechischen Behörden inzwischen die zweite Warnstufe vor dem Hochwasseralarm an. Der Pegel beträgt dort 88 Zentimeter, die Abflussmenge rund 36 Kubikmeter je Sekunde.

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Für Hochwasser der Elbe im sächsischen Gebiet sind vor allem die Regenfälle in Tschechien maßgebend. Da es aber bisher unterhalb des Riesengebirges nur normale Niederschlagsmengen gab, besteht derzeit keine akute Hochwassergefahr.

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Entscheidend, so die Landestalsperrenverwaltung, sind die Abflussmengen. Derzeit fließen in der Elbe knapp 170 Kubikmeter je Sekunde ab. Dies kann in den nächsten Stunden auf etwa 200 steigen. Beim Jahrhunderthochwasser ist es das Zwanzigfache. Allerdings soll es am Wochenende, Montag und Dienstag weitere kräftige Niederschläge geben - wo genau, können die Meteorologen noch nicht sagen. Die hiesigen Behörden der Landestalsperrenverwaltung arbeiten zur Beobachtung eng mit den Fachleuten in Prag zusammen.

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