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Bahnhofskäufer klagt gegen Gemeinde

Weil die Gemeinde ihr Vorkaufsrecht wahrnehmen will, zieht der derzeitige Besitzer des Gebäudes vor Gericht.

Die Gemeinde Weinböhla will ihr Vorkaufsrecht nutzen und ihren Bahnhof kaufen, dagegen klagt der derzeitige Besitzer.
Die Gemeinde Weinböhla will ihr Vorkaufsrecht nutzen und ihren Bahnhof kaufen, dagegen klagt der derzeitige Besitzer. © Norbert Millauer

Weinböhla. Im Juni vergangenen Jahres hat der Weinböhlaer Gemeinderat einstimmig beschlossen, dass die Gemeinde ihr Vorkaufsrecht ausübt und den alten Bahnhof an der Bahnhofstraße 15 kauft, dazu Flurstücke mit einer Gesamtgröße von 2.658 Quadratmetern (SZ berichtete). „Wir hatten uns bei der Deutschen Bahn um das Gebäude und das Gelände beworben, aber sie hat es für 25.000 Euro an jemand anderes verkauft“, erklärt Bürgermeister Siegfried Zenker (CDU) seinerzeit dazu.

Erworben hat den alten Bahnhof die Firma nonvos GmbH mit Sitz in Leipzig. Diese hat nun nach Auskunft des die Gemeinde Weinböhla vertretenden Rechtsanwalts Ortwin Philipp aus Dresden am 3. Dezember 2020 eine Klage beim Verwaltungsgericht Dresden gegen die Ausübung des Vorkaufsrechts eingereicht. Dass ein entsprechendes Verfahren zwei bis drei Jahre dauert, ist nicht unüblich.

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