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Elbepegel sinkt nur langsam

In Meißen müssen Parkplätze zum Teil immer noch gesperrt bleiben.

Von Peter Redlich
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Parken geht hier an der Elbe in Meißen noch nicht wieder. Knapp drei Meter ist der Pegelstand.
Parken geht hier an der Elbe in Meißen noch nicht wieder. Knapp drei Meter ist der Pegelstand. © SZ/Ulf Mallek

Radebeul/Meißen/Riesa. Wer in Meißen auf den üblichen Parkplätzen an der Elbe sein Auto abstellen will, muss immer noch vorsichtig sein. Der Fluss führt immer noch mehr Wasser als üblich. Während der Pegel in der Domstadt normal um die zwei Meter pendelt, ist es jetzt etwa ein Meter mehr.

Der in Sachsen noch bekanntere Pegel Dresden ist in den letzten Tagen wieder gesunken. Nachdem es seit dem Jahreswechsel und in der ersten Januarwoche mit der Wassermenge ständig nach oben ging, als Tauwetter in Böhmen und im Riesengebirge einsetzte und anschließend noch Regen dazu kam, gehen die Anzeigezahlen jetzt wieder nach unten. Reichlich drei Meter hatte die Elbe beim Höchststand am letzten Freitag. Jetzt, am Dienstagnachmittag, sind für Dresden 2,33 Meter abzulesen.

Allerdings ist die Abflussmenge an Wasser mit reichlich 400 Kubikmeter je Sekunde immer noch erhöht, etwa doppelt so viel wie beim Normalpegel um die 1,50 Meter in Dresden. Der Wasserstand wird auch in den nächsten Tagen weiter sinken, aber nur langsam. Es sind vorerst keine größeren Regenfälle zu erwarten. Der Schnee bleibt im Gebirge liegen. Womit auch die Parkplätze in Meißen bald wieder nutzbar sein dürften.