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Fast 20.000 beim Winzerstraßenfest Weinböhla

Nachdem es im Vorfeld heftige Kritik an der 3 G-Regel für das Weinfest gab, zog es am Ende so viele Besucher wie sonst an.

Am Einlass an der Dresdner Straße waren zwei Zelte aufgebaut. In dem rechten befand sich das Test-Zentrum, im linken waren die Einlass-Helfer untergebracht.
Am Einlass an der Dresdner Straße waren zwei Zelte aufgebaut. In dem rechten befand sich das Test-Zentrum, im linken waren die Einlass-Helfer untergebracht. © Arvid Müller

Weinböhla. „Ich habe nach dem Feuerwerk in zufriedene und glückliche Gesichter geschaut, teilweise haben sich die Leute persönlich bei mir bedankt.“ So antwortete Weinböhlas Bürgermeister Siegfried Zenker (CDU) auf die Frage, wie er den diesjährigen Jahrgang des traditionellen Winzerstraßenfestes, das immer am ersten Septemberwochenende in der Gemeinde stattfindet, einschätzt. Die Leute seien froh gewesen, nach so langer Zeit wieder ein Stück Normalität erleben zu dürfen.

Dabei hatte es im Vorfeld des Festes teils heftige Kritik an den Veranstaltern gegeben. Sie entzündete sich daran, dass für die Veranstaltung unter freiem Himmel die sogenannte 3 G-Regel vorgeschrieben war. Das heißt, dass Einlass auf das Festgelände nur erhielt, wer geimpft, genesen oder getestet war. Um dies durchzusetzen, waren etwa am Haupteingang an der Dresdner Straße zwei Zelte für das Testen bzw. für die freiwilligen Helfer aufgebaut (siehe Foto).

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Beim Testen hätten die Gäste teilweise fast eine Stunde gewartet, weil sie feiern wollten, erklärt Andreas Weidmann, der Organisationschef des Festes. Nach seinen Angaben waren 120 Stände bzw. Geschäfte vor Ort, das sind zwar rund 30 weniger als in den Vorjahren gewesen, doch am Ende konnte eine Gesamtbesucherzahl von knapp 20.000 vermeldet werden, was in etwa denen der Vorjahre entspricht.

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