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Beschlüsse zu Gewerbe und Freibad

Der Coswiger Stadtrat tagte in der Börse und sagte die diesjährige Einwohnerversammlung ab.

So sah es am 1. August im Freibad in Kötitz aus. Die Stadträte sicherten dem Betreiber nun für die kommenden fünf Jahre finanziellen Unterstützung zu.
So sah es am 1. August im Freibad in Kötitz aus. Die Stadträte sicherten dem Betreiber nun für die kommenden fünf Jahre finanziellen Unterstützung zu. © Arvid Müller

Coswig. Die 22 anwesenden Räte folgten im Wesentlichen den Beschlussvorlagen der Verwaltung, die in den Ausschüssen bereits diskutiert worden waren.

Firma kauft Grundstück

Die Flächen im Gewerbegebiet „Ehemalige EWS“ werden seit 2012 öffentlich zum Verkauf angeboten. Das Gebiet hat eine Fläche von circa 31 Hektar, der Bodenwert beträgt laut Wirtschaftsförderung 23 Euro pro Quadratmeter. Allerdings weist der Landkreis Meißen 25 Euro pro Quadratmeter aus. Dieser Preis sei „auf dem Markt nicht zu erzielen, auch weil benachbarte Flächen einen Bodenrichtwert von 21 Euro pro Quadratmeter aufweisen“, heißt es in der Beschlussvorlage für den Stadtrat am vergangenen Mittwoch. Die Fläche liegt in der Gemeinde Weinböhla, befindet sich aber im Besitz der Stadt Coswig“.

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Die Firma CT Cliptechnik Deutschland GmbH aus Meißen, die Clipverschlüsse für Wurstwaren herstellt, hat einen Kaufantrag zum Erwerb einer 12.000 Quadratmeter großen Teilfläche gestellt. Dort will sie künftig Maschinen und Verbrauchsmaterialien produzieren, zudem sollen die derzeit auf drei Standorte verteilten Bereiche Verwaltung, Technik und Auslieferung zusammengefasst werden. Bis Ende 2022 sollen circa 2,5 Millionen Euro investiert werden, zusätzlich zu den vorhandenen sechs Arbeitsplätzen sollen vier bis fünf neue geschaffen werden. Der Stadtrat stimmte dem Kaufantrag einstimmig zu. Danach werden 276.000 Euro fällig, was einem Quadratmeterpreis von 23 Euro entspricht.

Jährliche Zuschüsse für das Freibad Kötitz

Seit 1998 sichert die Stadt Coswig dem Betreiber des Badesees Kötitz, der Technische Werke Coswig GmbH, eine langfristige Finanzierungssicherung zu. Weil ab dem Geschäftsjahr 2020/2021 eine Neufestsetzung der Betreiberzuschüsse notwendig ist, musste sich der Stadtrat mit dem Thema befassen. Einstimmig beschlossen die Räte, für die kommenden fünf Jahre, bis zum Geschäftsjahr 2024/2025, dem Betreiber jährlich weiterhin einen Zuschuss von 180.000 Euro netto zu gewähren. „Gleichzeitig besteht der Wunsch und das Ziel, dass der Badesee Kötitz auch über diese fünf Jahre hinaus fortbestehen soll“, heißt es in der Beschlussvorlage.

Johanniter betreiben künftig Tafel in Coswig

Weil sich der bisherige Betreiber der Tafel in Coswig, die Tafel Meißen, mit ihrer Ausgabestelle in Nossen und den Außenstellen in Coswig und Lommatzsch personell nicht mehr in der Lage sieht, diese zu bedienen und die Aufgabe des Standortes Coswig angekündigt hatte, musste entschieden werden, ob und wie es in Coswig weiter geht. „Es wird künftig eine mobile Tafel geben, die durch die Johanniter betrieben wird“, erklärte Oberbürgermeister Thomas Schubert. Dazu werde es einen festen Plan über die jeweiligen Standorte an den jeweiligen Tagen geben.

Einwohnerversammlung von Stadträten abgesagt

Die gesetzlich vorgeschriebene jährliche Einwohnerversammlung wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Stadträte entschieden sich für diese Variante. Abgelehnt wurde eine virtuelle Versammlung über das Internet, ebenso, dass im kommenden Jahr zwei Einwohnerversammlungen stattfinden.

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