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Glasfaser für das Gewerbegebiet in Naundorf

Wenn bis Ende Januar ein Drittel der Betriebe aus Radebeul und Coswig dabei sind, wird das Netz modernisiert.

Die Telekom will die Datenübertragung aus dem Gewerbegebiet Naundorf in Radebeul und Coswig beschleunigen.
Die Telekom will die Datenübertragung aus dem Gewerbegebiet Naundorf in Radebeul und Coswig beschleunigen. © dpa

Radebeul/Coswig. Im Gewerbegebiet Radebeul Naundorf in Coswig haben die rund 80 Unternehmen die Chance, sich kostenlos ans Gigabit-Hochgeschwindigkeitsnetz der Telekom anschließen zu lassen, informiert Telekom-Pressesprecher Georg von Wagner. Wenn sich bis zum 31. Januar 2021 mindestens 30 Prozent der dort ansässigen Firmen für einen Glasfaseranschluss der Telekom entscheiden, wird das Gewerbegebiet ausgebaut.

Zudem erhalten die Firmen den Einbau des Gigabit-Anschlusses ohne zusätzliche Kosten. Das Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s-Geschäftskundenanschluss über den symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss bis hin zu direkten Übertragungswegen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 GBit/s, so das Unternehmen.

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Die Telekom wird dafür mehr als 870 Kilometer Glasfaser verlegen und die Unternehmensstandorte direkt an das Glasfaser-Netz anbinden. Dabei wird beim Gewerbegebiets-Ausbau in Radebeul und Coswig unter anderem das moderne Trenching-Verfahren eingesetzt. Es ist zeitsparend, nachhaltig und kosteneffizient im Ausbau, führt zu kürzeren Bauzeiten und somit zu weniger Belastungen für die Anwohner.

Statt die Straße mühselig mit Baggern aufzugraben, werden beim Micro-Trenching lediglich schmale Schlitze direkt an der gehwegseitigen Bordsteinkante gefräst, um die Mikrorohre beziehungsweise Glasfaserkabel zu verlegen. Daher auch der Name, denn „Trench“ heißt auf Deutsch „Graben“ oder „Einschnitt“ und „Micro“ bedeutet „klein“.

In dieser siebten Welle des Glasfaserausbaus in Gewerbegebieten beginnt jetzt die Vorvermarktung in weiteren 91 Gewerbegebieten. Die Telekom betreibt mit mehr als 500.000 Kilometer das größte Glasfaser-Netz in Europa. Sie setzt alles in den Breitbandausbau und hat 2019 rund 60.000 Kilometer Glasfaser verbaut.

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