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Haushalt für Radebeul ist vom Landratsamt genehmigt

Die Steuereinnahmen der Stadt sind stark gesunken. Deshalb werden weniger Schulden getilgt.

Eine der aufwendigsten Investitionen der Stadt Radebeul ist derzeit die Sanierung und Modernisierung des Gymnasiums Luisenstift.
Eine der aufwendigsten Investitionen der Stadt Radebeul ist derzeit die Sanierung und Modernisierung des Gymnasiums Luisenstift. © Norbert Millauer

Radebeul. Es hat bis Ende Mai gedauert, aber jetzt ist es perfekt: Der Stadthaushalt von Radebeul für das bereits laufende Jahr 2021 ist genehmigt. Die Genehmigung muss vom Landratsamt nach dessen Prüfung erteilt werden, informiert Radebeuls OB Bert Wendsche (parteilos).

Im Haushalt stehen Einnahmen von 64,2 Millionen Euro Ausgaben von 68,1 Millionen Euro gegenüber. Damit weist das Ergebnis ein Minus von reichlich 3,9 Millionen Euro auf. Der Fehlbetrag sei insbesondere durch die im Rahmen der Corona-Pandemie zurückgehenden Steuererträge begründet. „Die Gewerbesteuer beträgt nach vorsichtigen kaufmännischen Schätzungen 9,6 Millionen Euro“, so Stadtkämmerin Kerstin Kramer.

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Zum Vergleich: Im Vorkrisenjahr 2019 überwiesen Gewerbetreibende mehr als 14,7 Millionen Euro auf das Stadtkonto. Beim Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer hofft Kramer auf 13,3 Millionen Euro, was damit zugleich die größte Steuerposition im städtischen Haushalt ist. Für Investitionen sind rund elf Millionen Euro eingeplant.

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