merken
PLUS Radebeul

Hortplan Radebeul steckt fertig in der Schublade

Die fast eine Million Euro teuren Unterlagen sollen gezogen werden, sobald es für den Bau in Oberlößnitz einen Fördertopf gibt.

So sieht der Entwurf für das neue Hortgebäude vom Berliner Architekturbüro Kolb Ripke aus.
So sieht der Entwurf für das neue Hortgebäude vom Berliner Architekturbüro Kolb Ripke aus. © Visualisierung: Kolb Ripke

Radebeul. Einen großen Batzen Geld gibt die Stadt Radebeul schon mal für die komplette Planung des neuen Schuhortes in der Oberlößnitz aus. 837.000 Euro sind dafür bisher von den Stadträten genehmigt worden. Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos) sagt, dass die Stadt startbereit sein will, wenn für den Hortbau Fördermittel zu bekommen sind. Dies geschehe meist sehr kurzfristig. Das gesamte Bauvorhaben auf dem Schulcampus Oberlößnitz ist mit knapp sechs Millionen Euro veranschlagt.

Bereits 2016 gab es für den Hortbau einen Architekturwettbewerb. Den ersten Platz belegten damals Kolb Ripke Architekten, gemeinsam mit der Landschaftsarchitektin Birgit Hammer aus Berlin. Nach deren Plänen soll auch gebaut werden. Das Gebäude samt Außenanlagen ist für 250 Kinder geplant.

Anzeige
Sachsen krempelt die #ärmelhoch
Sachsen krempelt die #ärmelhoch

Die Corona-Schutzimpfung ist gestartet. Zunächst allerdings nur für Menschen, die zur Gruppe der höchsten Priorität gehören.

Weiterführende Artikel

Was in Radebeuls Sanierungsgebieten passiert

Was in Radebeuls Sanierungsgebieten passiert

In Ost endet die Fördermittelzeit Ende 2021, in West Ende 2023. Baubürgermeister Jörg Müller sagt, was bis dahin noch vorangehen soll und was nicht mehr machbar ist.

Neue Rettungswache Radebeul in Betrieb

Neue Rettungswache Radebeul in Betrieb

Neu gebaut wurde etwa anderthalb Jahre auf dem Gelände der Elblandkliniken. Die Johanniter betreiben die Wache.

Für die Planungsunterlagen kam aus allen Fraktionen der Stadträte Zustimmung. Johannes Domasch (FDP) sagte, ähnlich wie andere Räte, dass es sinnvoll sei, den Zeitablauf auf diese Art zu verkürzen, denn das Bauen werde ja keineswegs günstiger für die Stadt.

Mehr zum Thema Radebeul